Corona: Maskenpflicht bleibt bestehen

Keine grundlegenden Änderungen bei den Corona-Maßnahmen – das ist das Ergebnis der heutigen Kabinettssitzung. Damit bleibt auch die Maskenpflicht wie gewohnt bestehen.

In der vergangenen Woche habe es grundlegende Beschlüsse gegeben, erklärte Staatsminister Florian Herrmann. Deshalb sei es heute eher eine Sitzung zur Erörterung der aktuellen Lage gewesen. Diese sei derzeit in Bayern positiv. Heute sind es 67 Neuinfektionen und 12 Todesfälle in Bayern. Die Inzidenz liegt heute bei 18,8. In drei Regionen -Weiden, Tirschenreuth und Bayreuth- liegt die Inzidenz sogar bei 0,0. Bei den Erstimpfungen nähere man sich den 50 Prozent, bei den Vollständiggeimpften sind es rund 26 Prozent bayernweit.

Dennoch befinden wir uns laut Herrmann nach wie vor in einer pandemischen Lage. Daher haben sich die Minister heute mit Experten ausgetauscht. Diese raten zur Vorsicht vor der Delta-Variante des Coronavirus. Diese ist laut den Experten 1,5-fach ansteckender. Es sei damit zu rechnen, dass sich diese aggressivere Coronamutation auch bei uns in Deutschland und Bayern durchsetzen wird, so Herrmann. Die Experten warnen vor Hektik – daher hat das Kabinett heute keine neuen Beschlüsse gefasst. Jetzt müsse die aktuelle Situation beobachtet und analysiert werden. Erst dann könne über die nächsten vorsichtigen Schritte gesprochen werden, erklärt Herrmann.

„Die Maske sei wirklich ein wirksamer Schutz und eine zentrale Schutzsäule der Strategie“, so Herrmann. Daher wird es bei der Maskenpflicht und der AHA-Regel unverändert bleiben. Auch in den Schulen gibt es keine Änderungen: Die Maskenpflicht wird beibehalten – einzig auf Pausenhöfen, Wandertagen oder Exkursionen, wenn sich die Schüler im Freien befinden, dürfen sie die Maske abnehmen.

(vl)