Dießfurt: Wie geht es mit dem Freizeitsee weiter?

Wie geht es mit dem Freizeitsee Dießfurt weiter?

An warmen Sommertagen kommen bis z u1500 Besucher zum Badesee. Die meisten Badegäste verhalten sich vorbildlich. Aber eben leider nicht alle. Manche lassen gerne ihren Müll einfach an Ort und Stelle liegen, statt ihn ordnungsgemäß zu entsorgen. Dadurch entstehen hässliche Müllkippen, die das Erscheinungsbild des Sees erheblich trüben.

Der Grund, auf dem der Baggerweiher liegt, gehört den Staatsforsten. Für den zuständigen Forstbetrieb Schnaittenbach entstehen regelmäßig Kosten, um den See vom Müll befreien zu lassen. Damit will man sich nicht abfinden. Sollte sich an dem Müllproblem weiter nichts ändern, sollten deshalb die drei Hauptzufahrten zum See gesperrt werden. Diese drohung hätte allerdings gewirkt. Die Müllmassen hätten deutlich abgenommen. Sollte dies so bleiben, werde von Konsequenzen abgesehen, so Hans Trottmann, der Revierleiter Forstrevier Kaltenbrunn.

Doch ein weiteres Thema trübt die Badeidylle. Denn seit vergangenem Jahr ist das Areal ohne Pächter. Zwar wollte die Stadt Pressath das 136 Hektar große Areal käuflich erwerben, dies scheiterte allerdings an einem zu hohen Verkaufspreis.

Man sei zwar weiterhin offen für eine Verpachtung oder einen Verkauf, allerdings wäre man damit nicht in Eile, sondern wolle Gespräche führen und sich in Ruhe für einen Geeigneten Investor entscheiden. Interessenten gebe es nämlich sowohl von Privatpersonen, als auch aus Politik sowie von Vereinen.

Eine beabsichtigte Gewinnmaximierung durch einen Verkauf oder eine Verpachtung weist Rudolf Zwicknagl, der Leiter des Forstbetriebs Schnaittenbach entschieden zurück. Die Staatsforsten wurden in keinsterweise von einem hohen Betrag profitieren. (ms)