Drei Coronapatienten am Klinikum St. Marien in Amberg

Drei Patienten mit einer bestätigten Covid-Infektion werden im Moment im Klinikum St. Marien Amberg behandelt. Zwei davon befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung und werden beatmet, das hat das Klinikum St. Marien heute in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

„Wir erhalten natürlich oft Nachfragen, wie viele unserer Covid-Patienten geimpft sind oder nicht. Leider dürfen wir aus datenschutzrechtlichen Gründen dazu keine konkreten Aussagen machen, da aufgrund der geringen Patientenzahlen ein Rückschluss auf einzelne Patienten möglich wäre“, erklärt Vorstand Manfred Wendl. „Was wir aber sagen können, die allgemeinen Erfahrungen des RKI bestätigen sich bei uns. Mehr als 90 Prozent der Covid-Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen und einen schweren Verlauf haben, sind ungeimpft. Leider sind in den letzten Tagen auch wieder Patienten an bzw. mit Covid-Erkrankung nach schweren Verläufen verstorben.“

Gemäß dem aktuellen Wochenbericht des RKI werden die meisten intensivpflichtigen Patienten der Altersgruppe der 35- bis 59-Jährigen zugeordnet. Das Thema Grippeschutzimpfung ist dem Klinikum ebenfalls ein wichtiges Anliegen. So wird voraussichtlich ab dem 18. Oktober wieder eine Aktion zur Grippeschutzimpfung für alle Mitarbeiter angeboten. „Wir wollen damit zusätzliche Risiken vermeiden, Infektionsketten unterbrechen und so unsere Patienten und auch uns selbst bestmöglich schützen. Wir hoffen auf dieselbe gute Resonanz wie in den vergangenen Jahren“, so Wendl.

Nach wie vor werden Patienten mit einer Covid-Infektion im Klinikum strikt getrennt von anderen Patienten des Klinikums behandelt – dies betrifft sowohl die Patienten mit leichteren Verläufen auf Normalstation als auch den intensivmedizinischen Bereich. Auch führt das Klinikum weiterhin regelmäßige Screenings unter den Mitarbeitern in den Risikobereichen durch. Dies betrifft neben Intensiv- und Isolierstation vor allem die Bereiche der Zentralen Notaufnahme, der Palliativstation, der Onkologie sowie der Geriatrie. Insbesondere Mitarbeiter im Patientenkontakt tragen verpflichtend FFP2-Masken, da diese mindestens 94 Prozent der Aerosole filtern.

(vl)