Ebermannsdorf: „Neue Mitte“ im Kreuzfeuer

Die „Neue Mitte“ im Kreuzfeuer: Mittlerweile 20 Jahre arbeitet Ebermannsdorf auf die Schaffung einer „Neuen Mitte“ hin, die dem Ort endlich ein Herz verleihen soll. Dienstleistungsunternehmen, Wohnungen für Rentner und Junge Leute und sozialer Treffpunkt – das soll zukünftig auf dem Gelände an Ortseingang unterhalb der Grundschule an einem Ort vereint werden.
Nach und nach wurden die Grundstücke vollständig aufgekauft. Investoren wurden gesucht und mit der Projektentwicklungsgesellschaft CDP und Penny gefunden – sofern das Bebauungsplanverfahren fortgeführt wird. Doch das ruht seit einer Unterschriftensammlung von gut 40% der Einwohner.
Mit der Kommunikations-Firma politide möchte Bürgermeister Josef Gilch seitdem die Fronten klären. Gespräche mit zufällig ausgewählten Einwohnern und weitere Einzelgespräche mit sowohl Befürwortern, als auch Gegnern des Projekts haben die Grundlage für sinnbringende Kommunikation geschaffen.
Bei einem Bürgerdialog im DomCom sollten nun die Wogen geglättet, Informationen weitergegeben und Fragen beantwortet werden. Klar ist: Die Ebermannsdorfer wollen eine Mitte; bei der Frage nach den Ausmaßen dieser wollen sie aber noch ein Wörtchen mitreden. Jetzt steht die Frage nach einem Ratsbegehren im Raum.

(mob)