Ebermannsdorf/Schafhof: Radweg offiziell freigegeben

Nun auch offiziell eine freie Fahrt zwischen Ebermannsdorf und Schafhof: Landrat Richard Reisinger konnte nun den Verkehr freigeben.

Schon seit gut sechs Monaten ist die Gemeinde Ebermannsdorf und das Industriegebiet in Schafhof durch einen Radweg entlang der Kreisstraße AS 23 miteinander verbunden. Eine offizielle Verkehrsfreigabe musste jedoch aufgrund der Corona-Pandemie auf sich warten lassen. Bis jetzt. Nun konnte die rund 2,4 Kilometer lange Trasse offiziell für den Verkehr freigegeben werden.

Das Radwegenetz ist für die Mobilitätsstrategie unseres Landkreises ein wichtiger Baustein, um nicht nur eine sichere und gesunde Fortbewegung zu unterstützen, sondern auch eine nachhaltige Mobilität im Einklang mit der Natur. Der Radweg zwischen Ebermannsdorf und Schafhof ist somit eine lohnende Investition in den Klima- und Umweltschutz.

Richard Reisinger, Landrat Amberg-Sulzbach

Laut Bürgermeister Erich Meidinger wird die Trasse sehr gut angenommen. Für seinen Amtsvorgänger, Ex-Bürgermeister Josef Gilch, ist mit der Verkehrsfreigabe endlich ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. Er hatte das Projekt vor Jahren angestoßen, um das Industriegebiet Schafhof an der B 85 mit dem Ortskern von Ebermannsdorf durchgehend zu verbinden.

Doch damit nicht genug. Der neue Radweg ist auch ein Lückenschluss an den bereits bestehenden Radweg entlang der B 85 in Richtung Pittersberg. Und in einigen Jahren mit Brücke über die Autobahn auch ein echter „Brückenschlag“ ins Fensterbachtal. Eine Verbindung für Radler zwischen dem Vils- und dem Naabtal, so Stefan Noll vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach.

Landrat Richard Reisinger dankte den beteiligten Firmen, dem Ingenieurbüro Renner und Hartmann Consult und der Baufirma Seebauer, aber vor allem auch den Grundstückseigentümern, die ihre Fläche für den Bau dieses Radwegs zur Verfügung gestellt hätten.

Die Kosten für die Baumaßahme, liegen laut Matthias Kolb, Sachgebietsleiter Tiefbau am Landratsamt Amberg-Sulzbach, bei insgesamt 1,2 Millionen Euro. Dabei erhält der Landkreis Amberg-Sulzbach eine Förderung vom Freistaat Bayern in Höhe von rund 400.000 Euro.

(Bild: Christine Hollederer)

(vl)