Eishockey Bayernliga: ERSC Amberg – EC Pfaffenhofen 1:3

Ein Sieg in fremder Halle und eine knappe Niederlage im eigenen Wohnzimmer, so die Bilanz des ersten Bayernliga Wochenendes des ERSC Amberg in der Saison 2020/2021.

Nach dem 5:2 in Königsbrunn versuchten die Wild Lions auch am Sonntag gegen die Ice Hogs aus Pfaffenhofen anzuknüpfen. Von Beginn an entwickelte sich ein tempogeladenes Spiel mit zwei bis in die Haarspitzen motivierten Teams. Am meisten auszeichnen konnten sich in den ersten 40 Minuten die beiden Goalies. Beide mit einer tadellosen Leistung, der es auch geschuldet war, dass es im Eisstadion am Schanzl an diesem Abend sehr lange beim 0:0 blieb. Eine gewisse Mitschuld daran hatten aber auch die Offensivreihen beider Teams. Vor allem in Überzahl ließen beide mehr liegen, als man es sich eigentlich erlauben kann auf diesem Niveau.

Der Knackpunkt des Spiels war die 40. Minute. Ambergs Hampl brannten die Sicherungen durch, weil er erneut mit Pfaffenhofens Gebhardt aneinandergeraten war. Zuvor hatte es bereits Unstimmigkeiten zwischen den beiden gegeben, da konnten die Streithähne allerdings noch getrennt werden. Knackpunkt war diese Szene deshalb, weil Hampl für insgesamt sechs Minuten auf die Strafbank musste. In eben diesen sechs Minuten Überzahl traf Pfaffenhofen dann zwei Mal (40., Fardoe und 43., Kolesnikov) und sorgte damit fast schon für eine Vorentscheidung.

Der Aufsteiger aus der Vilsstadt warf anschließend nochmal alles nach vorne und kam, auch in Überzahl, durch Schmitt sogar noch zum Anschlusstreffer (51.), zu mehr reichte es aber nicht mehr. Per Empty Net erhöhten die Gäste 36 Sekunden vor Schluss noch auf 1:3 und sicherten sich so den Auswärtssieg. Ambergs Trainer Daniel Heilman war mit der Leistung seiner Mannschaft aber dennoch zufrieden. Ein Sieg und eine knappe Niederlage, damit könne er, gerade nach der sehr kurzen Vorbereitung, zum Saisonstart in der neuen Spielklasse sehr gut leben. (ac)