Eishockey: ERSC Amberg landet Transfercoup

Liam Blackburn unterschreibt in Amberg

Der ERSC Amberg hat nach den Abgängen von Daniel Vlach und Martin Brabec die erste von zwei Kontigentstellen hochkarätig neu besetzt. Aus der NCAA, der höchsten Universitätsliga Nordamerikas, wechselt der Kanadier Liam Blackburn in die Vilsstadt.

 

"Ich bekam von einem mir bekannten Teammanager den Namen von Liam auf den Tisch und die Kontakte zu dessen Agenten, dann setzte ein reger Mail- und Telefonverkehr mit dem Berater ein, ehe wir Kontakt mit dem Spieler hatten.“

Chris Spanger, Sportlicher Leiter ERSC Amberg

 

Die Zusage des Spielers lag bereits seit einiger Zeit vor, jetzt ist der Deal auch offiziell in trockenen Tüchern. Blackburn ist der erste Kanadier im Trikot der Amberger seit Harold Hersh in der Saison 2002/2003. "Abschließend war es ein sehr langes Telefonat in das sich im Besonderen noch unser Coach Dan Heilman einschaltete, und der überzeugte Liam, dass er uns als Sprungbrett nach Europa nutzen soll – denn er hatte durchaus Angebote aus anderen Ligen vorliegen“, so Spanger.

 

Die Erwartungen an den 24-jährigen Center dürften aufgrund seiner bisherigen Vita hoch sein. Mit den West Kelowna Warriors gewann er 2016 die BCHL und holte außerdem den Titel im Royal Bank Cup, wodurch er sich mit mit seinem Team für das Finale der Kanadischen Junioren Hockeyliga (CJHL) qualifizierte. In den Playoffs war Blackburn der Spieler mit den meisten Assists. Insgesamt stand er 197 Mal für die Warriors auf dem Eis und kam dabei auf starke 224 Scorerpunkte. Anschließend wechselte er in die NCAA zu den New Hampshire Wildcats. 2017 und 2019 wurde Blackburn ins All-Star Team seiner Division gewählt. In 144 NCAA Spielen kam Blackburn auf 81 Scorerpunkte.