Energiepreise — Höhere Rechnungen 2019

Die Menschen in der Oberpfalz sind nach dem Jahreswechsel von höheren Energiepreisen betroffen. Die deutliche Mehrheit der Versorger entschied sich dazu, den Tarif zu korrigieren. Die Änderungen, welche zum Teil seit November des vergangenen Jahres bekannt sind, sind nun bereits in Kraft getreten. Doch wie können sich Verbraucher vor den steigenden Kosten schützen?

Steigende Kosten der Beschaffung

Auf lange Sicht ist der Preis pro Kilowattstunde bereits seit drei Jahren vergleichsweise Stabil. 30,5 Cent pro kWh sind in diesem Jahr im Durchschnitt fällig. Die marginale Erhöhung von wenigen Zehnteln, welche bei den meisten Versorgern durchgesetzt wurde, scheint auf den ersten Blick keine große Rolle zu spielen.

Deutlich werden die finanziellen Unterschiede nur, wenn sie an einem größeren Beispiel erläutert werden. Eine vierköpfige Familie, welche in ihrem Eigenheim einen jährlichen Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden hat, muss mit einer Erhöhung von rund 55 Euro rechnen. Die Versorger selbst begründeten die Erhöhung mit den steigenden Kosten bei der Energiebeschaffung. Die Tarife müssten demnach geändert werden, um die angestrebte Gewinnspanne weiter zu halten.

Weitere Differenzen zwischen den Angeboten

Trotz der aktuell günstigen Situation lassen sich weiterhin Differenzen zwischen den einzelnen Offerten ausmachen. Die Versorger sind bislang nicht davon abgekommen, ihren Kampf der günstigen Preise fortzusetzen. Aus diesem Grund lohnt es sich, alle Angebote des Marktes in den Blick zu nehmen und eine wohl überlegte Entscheidung zu treffen. Dies ist noch immer der sicherste Weg, um günstige Offerten ausmachen zu können.

Um nicht alle Angebote selbst unter die Lupe nehmen zu müssen, was in Anbetracht des großen Angebots einen wesentlichen Aufwand markiert, empfiehlt sich der Vergleich im Internet. Unter Stromvergleich.de ist es möglich, sich innerhalb eines kurzen Zeitraums über die Vor- und Nachteile der Versorger zu informieren. Dies bietet die Chance, eine laufende Ersparnis aufzubauen, die langfristig einen finanziellen Mehrwert zu bieten hat.

Der Blick auf den Bonus

Eine weitere Chance, die Verbrauchern zur Verfügung steht, um die Stromkosten zu reduzieren, ist der Bonus der Stromanbieter. Um neuen Kunden ein möglichst attraktives Angebot machen zu können, entscheiden sich immer mehr Versorger dafür, einen Bonus auszuschreiben. Wer sich einem neuen Versorger anschließt, kann etwa einmalig den Betrag von 50 Euro erhalten. Dies ist ein weiterer finanzieller Anreiz, welcher für die Nutzung eines Angebots sprechen kann.

Da die Versorger ihrerseits daran interessiert sind, viele neue Kunden zu gewinnen, halten sie für ihre Kunden zusätzlich alle wichtigen Formulare für den Wechsel bereit. Auf diese Weise reduziert sich der bürokratische Aufwand auf ein wahres Minimum. Da gerade dieses Argument von sehr vielen Verbrauchern vorgebracht wird, die sich bereits seit Jahren vor dem Wechsel drücken, könnten in Zukunft noch viele weitere Haushalte auf die Vorteile des Wechsels aufmerksam werden und diese im eigenen Sinne nutzen.

Selbst der leicht gestiegene Preis pro Kilowattstunde stellt letztlich kein K.O. Kriterium für die günstige Stromrechnung dar. Mithilfe eines Vergleichs der Angebote ist es auch 2019 möglich, Unterschiede zwischen den Unternehmen zu nutzen. Darüber hinaus sind die Bonusangebote bis heute attraktiv. Aus all diesen Gründen lohnt es sich, einen genauen Blick auf die Offerten zu werfen und mithilfe einer durchdachten Entscheidung dauerhaft zu sparen.

Quelle: (exb)

Titelbild: pixabay.com