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Erbendorf: Bezahlbarer Wohnraum auf der Agenda

Explodierende Mieten und akute Wohnungsnot – damit haben derzeit nahezu alle Großstädte und Ballungszentren zu kämpfen. Doch der Mangel an Wohnungen hält auch mehr und mehr in oberpfälzer Städten Einzug. Beispielsweise in der Stadt Weiden. Es ist daher ein Thema, das die oberpfälzer Kommunen beschäftigt. Wie auch heute bei der oberpfälzer Bezirksversammlung des Bayerischen Städtetags in der Stadthalle in Erbendorf deutlich wurde.

Dort stand die Schaffung von Wohnraum weit oben auf der Agenda. Verschiedene Bürgermeister tagten hierzu nichtöffentlich in der Erbendorfer Stadthalle.

Doch nicht nur die Stadt Weiden hat derzeit mit Wohnungsnot zu kämpfen, sondern auch andere Kommunen. Wegen des niedrigen Mietspiegels, sei eine Investition nicht rentabel – beklagt unter anderem Weidens Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und Wiesaus Bürgermeister Toni Dutz. Die Forderung der Bezirksversammlung des Bayerischen Städtetags ist daher klar: Die neue Bundesregierung müsse den Wohnungsbau und Städtebau stärker fördern.

Doch auch über andere Themen wurde bei der Bezirksversammlung diskutiert. Wie etwa über die zunehmende Digitalisierung, die auch in den Schulalltag Einzug hält. Der Freistaat müsse die digitale Infrastruktur an Schulen mitfinanzieren – so hier der Tenor bei der anschließenden Pressekonferenz.
Es gibt also viel zu tun – und vor allem viele Erwartungen an die neue Bundesregierung. In wie weit diese erfüllt werden, könnte Thema bei der nächsten oberpfälzer Bezirksversammlung des Bayerischen Städtetages sein. Die ist im Februar in Regensburg.
(nh)