Oberpfalz TV https://www.otv.de Nachrichten und Videos aus der Oberpfalz Mon, 13 Jul 2026 19:52:23 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Spaß und Schweiß: Oberviechtach läuft beim Bürgerfest für den guten Zweck https://www.otv.de/spass-und-schweiss-oberviechtach-laeuft-beim-buergerfest-fuer-den-guten-zweck-792915/ Mon, 13 Jul 2026 14:21:45 +0000 https://www.otv.de/?p=792915 Das Bürgerfest in Oberviechtach hat am Wochenende mit einem sportlichen Auftakt begonnen. Mehr als 360 Hobbysportler nahmen am Spendenlauf des Handballvereins Oberviechtach teil und drehten ihre Runden durch die Stadt.

Die Strecke war rund einen Kilometer lang. Für jede gelaufene Runde spendeten regionale Unternehmen einen Euro für den VKKK Ostbayern, den Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder.

Am Ende kamen 2.585 Runden und damit 2.585 Euro Spendengeld zusammen. Das Geld wird für das neue Nachsorgezentrum des Vereins in Zeitlarn verwendet.

Nach dem Lauf stand das Feiern im Mittelpunkt. Das Bürgerfest findet alle zwei Jahre statt und bietet den Vereinen der Stadt die Möglichkeit, sich zu präsentieren.

(pg)

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„Er wollte sie nicht anzünden“: Urteil im Prozess um Gewalttat in Familie in Nabburg https://www.otv.de/er-wollte-sie-nicht-anzuenden-urteil-im-prozess-um-gewalttat-in-familie-in-nabburg-792912/ Mon, 13 Jul 2026 13:54:12 +0000 https://www.otv.de/?p=792912 Das Landgericht Amberg hat einen 26-jährigen Deutsch-Thailänder zu fünf Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er unter anderem wegen versuchten Totschlag, Nötigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln.

Tatablauf

Die Tat ereignete sich im Oktober vergangenen Jahres über zwei Tage. Nach einem Streit schlug der Angeklagte seinem Vater zunächst mit einer Kaffeetasse gegen den Kopf. Am folgenden Tag eskalierte eine geplante Aussprache: Der 26-Jährige misshandelte seinen Vater und dessen Ex-Partnerin über Stunden, schlug sie mehrfach, zwang sie unter Vorhalt eines Messers Drogen zu konsumieren und bedrohte seinen Vater damit, ihm mit einer Geflügelschere die Finger abzuschneiden, um ihn zur Herausgabe der Bank-PIN zu zwingen. Schließlich übergoss er die damalige Partnerin mit mehreren leicht brennbaren Flüssigkeiten und drohte sie anzuzünden. Das konnte nur verhindert werden, da nach einigen Versuchen keine Flamme mit dem Feuerzeug zustande kam. Laut Anklage stand er dabei unter dem Einfluss von Kokain, Crystal Meth und weiteren Drogen. Erst als der Vater aus dem Fenster fliehen und die Polizei verständigen konnte, endete die Tat. Die meisten Vorwürfe räumte der Angeklagte ein.

Plädoyers

Die Verteidigung sah keinen Nachweis für einen versuchten Totschlag. Verteidiger Dr. Gunther Haberl argumentierte, es gebe keine gesicherten Anhaltspunkte dafür, dass der Angeklagte die Frau tatsächlich habe anzünden wollen. Er verwies darauf, dass der 26-Jährige als starker Raucher ein Feuerzeug hätte entzünden können, wenn er das wirklich gewollt hätte. Das Geständnis müsse zudem strafmildernd berücksichtigt werden. Deshalb forderte er eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und zehn Monaten. Die Staatsanwaltschaft beantragte dagegen acht Jahre und sechs Monate Haft. Letztendlich verhängte das Gericht eine Strafe von 5 Jahren Haft, und sah den Vorwurf des versuchten Totschlags gegeben.

Drogenabhängigkeit und Urteil

Einig waren sich Verteidigung und Staatsanwaltschaft bei der Unterbringung in einer Entziehungsanstalt. Der 26-Jährige ist seit mehreren Jahren drogenabhängig und gab an, sich nur eingeschränkt an die Tat erinnern zu können.
Der 26-Jährige muss nun zunächst für ein Jahr und vier Monate in die JVA, anschließend in eine Entziehungsanstalt. Danach muss er für den Rest seiner Strafe zurück in das Gefängnis. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

(kw)

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80 Jahre Flucht und Vertreibung: Gedenken am Bahnhof Wiesau https://www.otv.de/80-jahre-flucht-und-vertreibung-gedenken-am-bahnhof-wiesau-792908/ Mon, 13 Jul 2026 13:41:19 +0000 https://www.otv.de/?p=792908 Wiesau hat an die Opfer von Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert. Vor 80 Jahren wurde der Bahnhof des Marktes zu einem zentralen Ankunftsort für hunderttausende Menschen, die ihre Heimat im Osten verloren hatten.

Rund 600.000 Vertriebene kamen 1946 über Wiesau an. In Zügen zusammengepfercht erreichten sie den Ort, wurden versorgt und anschließend weiter verteilt. Für viele begann dort ein völlig neues Leben.

Niemals wieder

Einer von ihnen ist Heinz Leitner. Der heute 85-Jährige kam als Kind mit seiner Familie aus dem Sudetenland nach Wiesau. An die genaue Ankunft erinnert er sich kaum noch, die Folgen der Vertreibung begleiten ihn aber bis heute.

„Niemals wieder“ – dieser Gedanke sei für ihn besonders wichtig, erzählt Leitner. Trotz des Verlusts der alten Heimat sei es gelungen, in Wiesau eine neue Existenz aufzubauen. Viele Vertriebene brachten handwerkliches Wissen mit und prägten den Ort nachhaltig – unter anderem die Porzellanindustrie.

Bei der Gedenkfeier wurde auch die Bedeutung der Integration hervorgehoben. Staatskanzleichef Florian Herrmann erinnerte daran, dass die Aufnahme der Vertriebenen nach dem Krieg eine große Herausforderung gewesen sei. Auch Bürgermeister Michael Dutz betonte, dass die Geschichte der Ankommenden bis heute Teil der Identität Wiesaus ist.

Der Gedenktag soll die Erinnerung an die Schicksale der Vertriebenen wachhalten – und gleichzeitig zeigen, wie aus einer schwierigen Situation ein gemeinsamer Neuanfang entstehen konnte.

(pg)

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Update: Toter am Campingplatz Eschenbach ist ein Mann https://www.otv.de/update-toter-am-campingplatz-eschenbach-ist-ein-mann-792907/ Mon, 13 Jul 2026 13:34:44 +0000 https://www.otv.de/?p=792907 Die Identität der toten Person, die nach einem Brand am Campingplatz Eschenbach gefunden wurde ist nach wie vor unklar. Jetzt soll ein DNA-Abgleich Klarheit bringen. Laut Polizei, handelt es sich beim Toten um einen Mann, der sich zum Brandzeitpunkt in einem Wohnwagen aufhielt. Die Brandursache ist noch ungeklärt. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise zu auffälligen Beobachtungen am 07. Juli rund um den Campingplatz.

(ls)

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Russisch-Orthodoxe Christen in Amberg feiern mit ihrem Metropoliten https://www.otv.de/russisch-orthodoxe-christen-in-amberg-feiern-mit-ihrem-metropoliten-792887/ Mon, 13 Jul 2026 13:12:19 +0000 https://www.otv.de/?p=792887 Die Apostel Petrus und Paulus haben für die Russisch-Orthodoxen Christen in Amberg eine große Bedeutung: Sie sind die Namenspatrone ihrer Kirche am Bergsteig. Jedes Jahr feiert die Gemeinde das Patronatsfest, um die Apostel zu ehren, zusammen mit ihrem Metropoliten Mark, dem Kirchenoberhaupt der Deutschen Diözese der Russisch-Orthodoxen Auslandskirche (ROKA). An diesem Wochenende feierte die Gemeinde ein ganz besonderes Patronatsfest, im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der Diözese.

Gläubige trugen Ikonen, sangen und beteten – Der Gottesdienst dauerte mehr als drei Stunden an. „Die Orthodoxie geht zuerst in die Beine, weil man lange stehen muss“, erklärt Metropolit Mark. Doch danach wartet eine leckere Belohnung auf die Gläubigen: Alle treffen sich zu einem Festmahl, das für sie gleichzeitig das Ende der Apostelfastenzeit markiert.

100 Jahre bewegte Geschichte.

Die Kirche am Bergsteig ist ein Ort, an dem Menschen verschiedener Herkunft zusammenkommen. Russen, Ukrainer und andere Nationalitäten beten hier Seite an Seite. Seit dem Beginn des Ukrainekrieges hat die Gemeinde eine große Menge Ukrainischer Flüchtlinge aufgenommen, und führt so quasi eine Tradition fort. Denn die Russisch-Orthodoxe Auslandskirche wurde vor mehr als 100 Jahren von Flüchtlingen ins Leben gerufen, nach der Oktoberrevolution in Russland. Die Sowjetunion ging hart gegen jede Art von Religion vor – viele Gläubige verließen ihre Heimat und gründeten religiöse Gemeinden in anderen Längern. Vor genau 100 Jahren entstand so die Deutsche Diözese.

Die Auslandskirche entwickelte über Jahrzehnte eine eigenständige Struktur. Heute ist ihr Sitz in New York. 2007 kam es zu einer teilweisen Wiedervereinigung mit der Russisch-Orthodoxen Kirche. Seither sind die beiden Kirchen im Glauben eins, doch in ihrer Organisation weiterhin getrennt. Die eigentliche Russisch-Orthodoxe Kirche unter Führung des Moskauer Patriarchats wird wegen ihrer Unterstützung des Ukrainekriegs stark kritisiert. Innerhalb der Auslandskirche gibt es unterschiedliche Positionen, viele Anhänger verurteilen den Krieg. Auch die Amberger Gemeinde unterstützte Kriegsopfer zum Beispiel in Bachmut mit Hilfsaktionen.

Beim Patronatsfest selbst blieb die Politik außen vor. Für die Gläubigen steht in der Kirche der Glaube und die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Konstantin Suvorov, der Priester der Amberger Gemeinde macht deutlich: „Wir sind eine Kirche“.

(sb)

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Staub, Sand und Sieger: 20. SandSpirit https://www.otv.de/staub-sand-und-sieger-20-sandspirit-792882/ Mon, 13 Jul 2026 13:00:23 +0000 https://www.otv.de/?p=792882 Beim 20. SandSpirit am Monte Kaolino in Hirschau sind mehr als 80 internationale Starter angetreten – darunter Sportler aus Peru und Chile. Zum Jubiläum der European Sandboarding Championships erwarteten die Besucher packende Duelle: In den KO-Finals mussten die Athleten im direkten Slalom-Vergleich bestehen. Höhepunkt war der Boarder-Cross, bei dem vier Sportler gleichzeitig über einen Hinderniskurs den Sandberg hinunter fuhren.

(ls/Kamera: Hans Bernreuther)

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TC Amberg am Schanzl verpasst Coup gegen Tabellenführer https://www.otv.de/tc-amberg-am-schanzl-verpasst-coup-gegen-tabellenfuehrer-792878/ Mon, 13 Jul 2026 12:56:41 +0000 https://www.otv.de/?p=792878 Die Herren vom TC Amberg am Schanzl haben ihr letztes Heimspiel in der laufenden Regionalliga-Saison verloren. Dabei sah es lange so aus, als könnten die Oberpfälzer gegen Tabellenführer Iphitos München ein Ausrufezeichen setzen. Nach den Einzel-Duellen führten die Herren vom Schanzl mit 4:2, konnten dann im Doppel aber den Sack nicht zumachen. Die Gäste aus der Landeshauptstadt sicherten sich alle drei Doppel-Duelle und holten sich so doch noch einen 4:5 Auswärtssieg. In der Tabelle liegen die Münchner damit weiter ungeschlagen auf Rang eins, Amberg ist Fünfter.

(ac)

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Demo in Amberg: „Klima schützen, Reiche entlassen“ https://www.otv.de/demo-in-amberg-klima-schuetzen-reiche-entlassen-792874/ Mon, 13 Jul 2026 12:51:39 +0000 https://www.otv.de/?p=792874 Unter dem Motto „Klima schützen, Reiche entlassen“ haben Aktivisten von Fridays for Future in Amberg demonstriert. Die Bewegung zog durch die Innenstadt, forderte einen politischen Kurswechsel, den Ausstieg aus fossilem Gas und den Ausbau erneuerbarer Energien. Außerdem wiesen die Teilnehmer auf die Klimaschutzwoche des Zentrums für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit in Ensdorf vom 20. bis 26. Juli hin. Geplant sind unter anderem ein Fahrradkino sowie ein veganes Klima-Picknick.

(ls/Kamera: Alfred Brönner)

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Protest gegen „Kürzungsvorschläge“ in Weiden: Demo für Solidarität https://www.otv.de/protest-gegen-kuerzungsvorschlaege-in-weiden-demo-fuer-solidaritaet-792861/ Mon, 13 Jul 2026 12:47:50 +0000 https://www.otv.de/?p=792861 Demo für Solidarität: Das Bündnis „Sozialer Protest Weiden“ hat in der Innenstadt gegen die Kürzungspläne der Bundesregierung demonstriert. Die Teilnehmer erklärten, die unter dem Titel „Effizienter Ressourceneinsatz“ diskutierten Kürzungsvorschläge würden kaum Geld sparen, sondern Kosten verlagern – besonders in der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe. Sie warnten vor Einschnitten, die Familien und Menschen mit Behinderungen im Alltag belasten würden, und kritisierten, dass privilegierte Politiker wenig Bezug zur Lebensrealität vieler Bürger hätten.

(ls/Kamera: Gustl Beer)

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Machbarkeitsstudie empfiehlt Kirwamuseum https://www.otv.de/machbarkeitsstudie-empfiehlt-kirwamuseum-792801/ Mon, 13 Jul 2026 11:51:43 +0000 https://www.otv.de/?p=792801 Vor drei Jahren ist das Kirwabrauchtum im Amberg-Sulzbacher Land zum immateriellen Kulturerbe erhoben worden – aus gutem Grund. Über 100 Kirchweihfeste werden von April bis November im Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg jährlich gefeiert. Die Geschichte und Bedeutung der Kirwa soll jetzt auch langfristig bewahrt werden und das ganze Jahr über erlebbar werden.

Eine Machbarkeitsstudie hat untersucht ob das in einem Kirwamuseum umsetzbar ist. Jetzt ist das Ergebnis vorgestellt worden. Die museumsfachliche Studie empfiehlt die Einrichtung eines solchen Museums. Als Standort käme das ehemalige Hofmarkenschloss in der Ortsmitte von Ammerthal in Frage, für das ohnehin eine Sanierung geplant ist

Nach Ansicht von Dr. Jochen Ramming, von der Agentur FranKonzept, die die studie erstellt hat, gebe es genügend Material und Nachfrage, um ein solches Museum umzusetzen.

Regina Wolfohr – Touristikerin am Landratsamt – ist die treibende Kraft hinter der Bewerbung zum immateriellen Kulturerbe und jetzt auch der Museumsidee. Sie hat bereits konkrete Ideen wie ein Museum für ein immaterielles Kulturerbe aussehen könnte…

Viel Zuspruch bei der Präsentation der Studie von den Kirwafans. Kritische Stimmen, gab es vor allem von Seiten der Politik zum Thema Finanzierung. Rund 1,8 Millionen Euro würde die Investition kosten. Hinzu kämen Betriebskosten in Höhe von rund 440.000 Euro.

Bis ein Kirwamuseum Wirklichkeit wird ist es also noch ein langer Weg. Jetzt müssen finanziell und politisch die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, ein Zweckverband gegründet und bauliche und finanzielle Vorgaben erfüllt werden.

Sollte alles wie geplant klappen, könnte das Kirwamuseum 2031 eröffnet werden.

(db)

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