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Flossenbürg: Ausstellung gibt Opfern ein Gesicht

Zwischen 1939 und 1945 sollen im Deutschen Reich rund 240.000 Menschen mit Behinderungen und psychischen Krankheiten getötet worden sein.
In der KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg wurde gestern Abend die Ausstellung „In Memoriam. Krankenmorde im Nationalsozialismus“ eröffnet. Sie beschäftigt sich mit diesen Morden und stellt die Gräueltaten anhand von Dokumenten, Fotografien und Videointerviews mit Zeitzeugen dar. Man wolle den Opfern, denen durch Ärzte unsägliches Leid angetan wurde, ein Gesicht geben, so Professor Doktor Michael von Cranach, der Kurator der Ausstellung im Beisein von Irmgard Badura, der Behindertenbeauftragten des Freistaats.
Die Wanderausstellung ist noch bis zum 31. Mai 2018 im Foyer der ehemaligen Häftlingsküche zu sehen, der Eintritt ist frei.

(ms/ Videoreporter: Ingrid Probst)