Flossenbürg: Ausstellung vereint architektonische Denkmodelle

Grenzen und Grenzüberschreitungen beschäftigen, prägen und begegnen den Architekten Peter und Christian Brückner auf vielfältige Weise. Für sie sind Grenzen dort, wo etwas beginnt. Es sind oftmals die Zwischenräume, die sie interessieren.

Bis zum 11. Juli 2019 zeigt die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg architektonische Denkmodelle, die im Wintersemester 2018/2019 an der Hochschule Biberach unter Anleitung von Peter und Christian Brückner entstanden sind.

Die Ausstellung trägt den Titel „Grenzen. 8 Materialien – 8 Orte – 20 Antworten“. Denn 20 Studierende haben sich acht Orten in der oberpfälzisch-böhmischen Grenzregion mit acht verschiedenen Materialien angenähert. Darunter ist auch das Gelände des ehemaligen KZ-Steinbruchs in Flossenbürg.

Die Architektur haben sie als grenzüberschreitendes Medium genutzt, um den Blick zu schärfen für neue, doch längst vorhandene, aber oft verborgene, selbstverständliche Phänomene des Lebens. Herausgekommen sind spannende Ergebnisse und Konzepte, vom Schwimmbad bis zum Gradierwerk. (cg)