Flossenbürg/Regensburg: Zusammenarbeit intensivieren

Es ist das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte und damit natürlich auch ein Kapitel, das nicht in Vergessenheit geraten darf und soll. Die Gräueltaten des NS-Regimes, insbesondere in den Konzentrationslagern. Um eben dieses Kapitel auch in Zukunft im Bewusstsein zu halten und aufarbeiten zu können, haben sich jetzt die KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg und die Universität Regensburg zusammengetan.

Ein Meilenstein in ihrer Geschichte und ein großer Schritt in die Zukunft. So bewerteten alle Beteiligten die neue Kooperationsvereinbarung zwischen der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und der Uni Regensburg. Mit der Vereinbarung institutionalisieren die Universität Regensburg und die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg bereits bestehende Kontakte und vertiefen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Bildung. Neben gemeinsamen Forschungs-, Archiv- und Digitalisierungsprojekten soll die KZ-Gedenkstätte u.a. verstärkt in Studienangebote der Universität Regensburg eingebunden werden.

Man arbeite bereits seit Jahren eng und erfolgreich zusammen. Die Initiative für die neue Kooperationsvereinbarung sei dann von der Uni Regensburg ausgegangen. Auch Bayerns Kultusminister Bernd Sibler sprach von einem historischen Tag. Eine solche Kooperation zwischen Gedenkstätte und Universität sei bislang einmalig in Europa. (ac)