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Flossenbürg: Zukunft für Gaisweiher

Der Gaisweiher in Flossenbürg ist seit Jahrzehnten eine beliebtes Urlaubsziel im Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Immer wieder wird er, der zugehörige Campingplatz und die Freizeitanlage umgestaltet. In diesem Jahr investiert die Gemeinde 2,4 Millionen Euro. Das Unternehmen, dass den Bau abwickelt – der Kommunalservice Flossenbürg – muss davon 800 000 Euro finanzieren. Die übrige Summe kann durch Zuschüsse abgedeckt werden.

Der Gaisweiher selbst ist etwa 9 Hektar groß, auf dem Campingplatz gibt es 260 Stellplätze. Die Urlauber sollen auf dem Areal in Zukunft einen Jugendzeltplatz und eine Seebühne finden. Außerdem gibt es bereits eine neue Terrasse am Gasthaus. Auch die Heizung wurde ausgetauscht.

Nichts desto trotz habe sich bisher kein Pächter für die Gaisweiher-Gaststätte finden können, sagte Flossenbürgs Bürgermeister Thomas Meiler. Dabei sei eine attraktive Gastronomie wichtig für die gesamte Freizeitanlage.

Im Dezember vergangenen Jahres präsentierte die Gemeinde noch einen möglichen Gastwirt. Doch der sprang wenige Tage vor Pachtbeginn ab. Als Grund gab er an, dass sich die Gemeinde nicht an Absprachen gehalten habe und zum Teil schlampig saniert werde. Bürgermeister Meiler widersprach den Vorwürfen vehement. Man habe sich an alle Vorgaben erwartet und auch die Sanierungsmaßnahmen würden nach Plan laufen.

Inzwischen gebe es auch wieder Interessenten für das Gasthaus. Ein Paar aus der Region habe starkes Interesse bekundet und man sei zuversichtlich, dass das Gasthaus bald wieder eröffnen könne.

Bis zum Sommer soll die Anlage dann fertig sein. Inklusive Gasthaus. Pünktlich zur Feriensaison. (eg)