Gartentipp: Aussaatmonat April

Der April gilt als Aussaatmonat, sprich es gibt viel zu tun, geht es um den Gemüsegarten. Jetzt wird ausgesät und angepflanzt, denn im April ist es meistens schon warm genug. Begonnen wird in der ersten Aprilhälfte mit Hülsenfrüchten wie Erbsen. Und Gärtnermeistern Tanja Götz aus Sulzbach-Rosenberg zeigt uns hier die wichtigsten Tricks, die es für eine erfolgreiche Ernte zu beachten gilt.

Hülsenfrüchte haben im Garten ihren besonderen Wert. Sie gehen mit stickstofffixierenden Knöllchenbakterien eine Symbiose ein und deswegen benötigen sie keine zusätzliche Düngung. Außerdem wird durch sie die Bodenfruchtbarkeit gesteigert. Die Aussaat erfolgt, sobald die Nachtfrostgefahr vorüber ist. Vorher wird der Boden mit der Harke gründlich aufgelockert. Erst dann werden die Kerne in Reihen im Abstand von 10 bis 15 Zentimetern in zwei bis drei Zentimeter tiefe Saatrillen abgelegt. Die Ernte erfolgt dann acht bis zwölf Wochen nach der Saat.

Und auch Tomaten können im April ausgesät werden. Die jungen Pflanzen müssen aber vereinzelt werden, sobald sie die ersten richtigen Blätter entfalten. Das gilt, wenn die Tomaten in Aussaatschalen gesät worden sind. Die Wurzeln müssen unbedingt vorsichtig mit einem speziellen Pikierholz oder dem Griffende eines Esslöffels aus der Erde gehoben werden. Dann werden sie einzeln in kleine Töpfe mit Gemüseerde gesetzt. (sd)