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Gartentipp: Richtiges Gartenwerkzeug und richtige Rasenpflege

Sommerzeit ist Zeit den Garten richtig zu genießen, doch auch im Sommer gibt es im Garten einiges zu tun. Dazu braucht es aber auch das richtige Werkzeug, wie die richtigen Scheren. Unsere Gartenfachberaterin für den Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab hat dafür zwei Favoriten. Die erste eignet sich aufgrund ihrer langen Scheren besonders gut zum Zuschneiden von Buchsbäumen und Sträuchern. Die zweite besitzt einen ergonomischen Rundgriff und ist daher gut, um sich Rosensträuchern und anderen Gehölzen zuzuwenden.

Was die richtige Rasenpflege betrifft, so ist die Faustregel: Den Rasen bitte nicht kürzer als fünf Zentimeter zu mähen. Sogenannte Zeigerpflanzen wie der kriechende Günsel breiten sich dann im Garten aus, eine Signal dafür, dass der Boden nicht weiter gedüngt werden muss und genügend Nährstoffe enthält. Und hier noch ein paar Beispiele zu Zeigerpflanzen:

Zeigerpflanzen im Rasen

  • Ackerfuchsschwanz, Hornkraut, Hungerblümchen, Wegerich, Kamille, Wicken, der behaarte Ziest, Gänseblümchen, Weißklee: dem Boden fehlen Nährstoffe
  • Löwenzahn: nährstoffarmer und stark verdichteter Boden
  • Ackerglockenblume, Hornkraut, Ackersenf, Ackerwinde, Adonisröschen, Brennnessel, Feld-Rittersporn, Gamander, Gänsedistel, Hasenklee, Huflattich, Klatschmohn, kleine Wolfsmilch, Leberblümchen, Leinkraut, der bekannte Löwenzahn, Ringelblumen, Sichelmöhre, Storchschnabel und die Taubnessel: kalkreiche Böden
  • Ackerziest, Adlerfarn, Ehrenpreis, Gänseblümchen, Hasenklee, Wegerich, Hundskamille, Sauerklee, kleiner Wiesensauerampfer, Stechpalme, Vogelmiere, violettes Stiefmütterchen und das wollige Honiggras: saurer Boden (dem Boden fehlt Kalk)
  • Gamander, Roter Fingerhut und Nieswurz, Bärenklau, Melde und Fuchsschwanz: ausreichende Nährstoffversorgung gegeben und ein zusätzliches Düngen unnötig

(sd)