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Gartentipp: So schützen Sie Ihre Beeren vor Schädlingen

Im Spätsommer werden die Trauben reif, ein schöner Anblick. Doch solche Weinreben sind auch der ideale Ort für Wespen, Hornissen und allerlei anderes Ungeziefer, das sich dort tummelt. Viele Weinrebenbesitzer ärgern sich und beklagen den übermäßigen Befall ihrer Reben. Wie die Weintrauben und auch andere schmackhafte Beeren, wie die des Holunders, zu schützen sind – Tipps zu diesen Themen gibt Gartenkreisfachberater Arthur Wiesmet.

Und der empfiehlt einfach kleine Säckchen aus Plastik über die Trauben zu stülpen. Besonders wichtig dabei ist, dass die Säckchen Luftlöcher besitzen, ansonsten würde die Frucht schrittweise vergammeln. Das Gleiche gilt für Holunder. Doch Vorsicht, das sollte so früh wie möglich passieren, sobald die Beeren beginnen zu wachsen. Ansonsten droht ein Befall der Kirschfruchtfliege und die kann schlimmen Schaden anrichten. Sind die Beeren erst einmal infiziert – wonach die Beeren aussehen als wären sie vertrocknet – dann ist es für den Schutz zu spät. Die kompletten Beeren sind dann bereits befallen.

Auch die Gruppe der Sonnenhüte verschönert im Moment die Gärten. Sorten gibt es da viele, doch nicht alle sind auch gut für den Garten geeignet. Besondere Probleme bereitet oftmals der Standort oder schlicht und einfach die falsche Sorte. Ein Blick in das Register der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim lohnt sich. (sd)