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Gesundheitstipp: Richtig Fasten

Verzicht üben – besonders gut geht das in der Fastenzeit und die hat mit dem Aschermittwoch begonnen und läuft jetzt bis Gründonnerstag. 40 Tage, an denen für den ein oder anderen Zigaretten, Süßes oder auch Alkohol auf der Verzichtsliste stehen. Die Klassiker eben, doch eigentlich bedeutet Fasten gänzlicher Verzicht auf Nahrung, zumindest zeitweise, erklärt uns Ernährungsberaterin Yvonne Roidl aus Amberg.

Sie bietet ein Programm an, bei dem insgesamt sieben Tage gefastet wird. Erlaubt ist hier lediglich Tee, Saft oder Honig. Vorzugsweise sollte es Kräutertee statt Früchtetee sein, denn der enthält neben dem Fruchtzucker noch zusätzlichen Zucker.
Zwei Tage davor sind sogenannte Entlastungstage, am Ende des Fastens folgen dann die beiden Aufbautage, an denen auch wieder feste Nahrung zu sich genommen werden darf.

Fasten ist gesund für unseren Körper und bedeutet einfach einmal die Reset-Taste zu drücken. So kann Fasten helfen den Körper von Umweltgiften, verschlacktem Gewebe und kranken Körperzellen zu befreien. Allerdings ist es nicht mit dem Heilfasten zu vergleichen, denn das geht über einen längeren Zeitraum und sollte medizinisch begleitet werden, so Roidl. Theoretisch sei Fasten alle zwei Monate möglich, Yvonne Roidl empfiehlt allerdings nur zweimal im Jahr.

Guter Nebeneffekt des Fastens: Der Verlust von ein paar überschüssigen Pfunden. Doch Fasten ist keine Diät, vielmehr dient es dazu die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken sowie die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern.
Voraussetzungen, um überhaupt Fasten zu können ohne dass es gesundheitsschädigend ist, sind eine gute körperliche Verfassung, keine Schwangerschaft und keine Krankheiten. Ebenfalls für Kinder ist Fasten nicht geeignet.
Yvonne Roidl bietet ihren nächsten Kurz ab dem 9. März an, zwei Plätze sind hier noch frei. Informationen gibt es unter www.ernaehrungsberatung-yvonne-roidl.de.

(sd)