Gesunder Boden gegen Klimaschutz und für Trinkwasserqualität

Für den Kampf gegen den Klimawandel und für eine verbesserte Trinkwasserqualität sind gesunde Böden wichtig. Ein Landwirt aus Wernberg-Köblitz zeigt, wie sich der Humusgehalt im Boden verbessern lässt.

Vertrocknete Böden, Ernteausfälle, Klimawandel – es sind Begriffe und Probleme, die immer häufiger auftreten. Die Folgen sind so vielschichtig wie die Lösungsansätze. Gesunde Böden mit einem hohen Humusgehalt wären ein wichtiger Faktor, um dem entgegenzuwirken.

Gesunde Böden sind aber nicht nur aufgrund des Klimawandels wichtig. In unserer Region steigt zunehmend auch die Nitratbelastung im Trinkwasser. Mehrere Trinkwasserbrunnen in der südlichen Oberpfalz mussten schon geschlossen werden.

Landwirt Josef Hägler aus Deindorf bei Wernberg-Köblitz hat sich daher vom Einsatz massiver Düngemittel und Pflanzenschutzmittel verabschiedet. Liegt der durchschnittliche Humusgehalt auf den deutschen Äckern bei ein bis zwei Prozent, so hat er ihn auf seinem Feld bereits auf bis zu fünf Prozent steigern können.

(mz)