Gesundheitstipp: Das Sonnenvitamin Vitamin D

Vitamin D – das Sonnenvitamin. Unser Körper produziert es, wenn die Haut genug Sonnenlicht abbekommt. Ein Erwachsener müsste sich täglich 30 Minuten in der Sonne aufhalten, um seinen Bedarf zu decken. Das ist in unseren Breiten im Winter schwierig – deshalb haben bis zu 30% der Deutschen je nach Jahreszeit einen Mangel.

Der äußert sich vorrangig in einer geschwächten Immunabwehr. Da Vitamin D zur Aufnahme von Calcium nötig ist, kann ein langjähriger Mangel auch zu Osteoporose führen. Viele weitere Krankheiten wie Depressionen, Diabetes und sogar Krebs stehen möglicherweise auch im Zusammenhang mit dem Vitamin – das ist aber wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt.

Überprüfbar ist der eigene Vitamin D-Speicher durch einen Bluttest beim Arzt. Der kann dann falls nötig Vitaminpräparate verschreiben.
Diese gibt es aber auch freiverkäuflich in Drogeriemärkten und Apotheken. Nimmt man das Vitamin also prophylaktisch ohne ärztliche Anweisung ein, sollte man auf die Dosierung achten: Zu viel Vitamin D kann die Nieren schädigen und sogar tödlich sein.

Über die Ernährung ist Vitamin D schwer aufzunehmen – nur fetter Seefisch enthält eine nennenswerte Menge. Es bleibt also die UV-Strahlung als zuverlässige Vitamin D-Quelle. Da diese aber Hautschäden verursacht, ist bei zu intensivem Sonnenbaden Vorsicht geboten. (jl)