Gesundheitstipp: Fermentieren für die Darmgesundheit

Kombucha ist ein fermentiertes Erfrischungs- und Teegetränk, das gut für unsere Gesundheit ist. Es schmeckt süß-säuerlich und enthält lebendige Mikroorganismen, wie Hefe, gute Bakterien oder Pilze, die durch den sogenannten Fermentationsprozess entstehen.

Durch den Fermentationsprozess wird das Lebensmittel – übrigens können so gut wie alle Lebensmittel fermentiert werden – sozusagen vorverdaut, so Ernährungsexperte Benedikt Kohler aus Amberg. Und durch diese „Vorverdauung“ werden wiederum Antinährstoffe abgebaut, wodurch unser Körper weniger belastet wird.

Das heißt: Fermentierte Lebensmittel – wie das Getränk Kombucha – sind besser verdaulich und können bei Beschwerden, wie Durchfall oder Verstopfung, helfen. Verbesserungen würden aber nicht von heute auf morgen eintreten, betont Benedikt Kohler. Bei Beschwerden sollte man am besten regelmäßig auf fermentierte Lebensmittel zurückgreifen. Das Teegetränk Kombucha trinke er beispielsweise täglich.

Denn eine gesunde Darmflora sei wiederum die Voraussetzung für ein gut funktionierendes Immunsystem. Denn 80 Prozent unseres Immunsystems spiele sich sozusagen in unserem Darm ab.

Haben Sie Lust auf Kombucha? So geht’s:

Die Grundsubstanz ist schwarzer Tee. Pro Liter Tee benötigt man 100 Gramm Zucker. Zusätzlich benötigen Sie eine Art „Starterkultur“. Die gibt es auch zu kaufen, erzählt Benedikt Kohler im Interview. Diese Starterkultur müssen Sie ins Gefäß geben. Anschließend wird das Ganze verschlossen, aber bitte nicht luftdicht, denn es werden im Laufe des Prozesses Gase entstehen. Nun müssen Sie Ihren Kombucha an einem relativ warmen Ort lagern (mindestens 20 Grad) und ihn etwa zehn Tage lang ruhen lassen. Und dann dürfen Sie ihn probieren – ihren süß-säuerlich fermentierten Kombucha.

(cg)