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Gesundheitstipp: Natürliche Süße

In der Fastenzeit haben viele den Vorsatz gefasst, auf Süßigkeiten zu verzichten. Das Weglassen von Schokoriegel, Kekse und Co ist jedenfalls laut Umfragen der Vorsatz Nummer Eins zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag. Doch so ganz leicht fällt das den meisten nicht. Dabei ist es einfach, kalorienhaltige Süßigkeiten durch natürliche Süße und gesunde Produkte zu ersetzen. Das geht aber nicht nur in der Fastenzeit, sondern das ganze Jahr über.

So lassen sich beispielsweise überreife Bananen sehr gut zum Backen verwenden. Wenn man sie zerdrückt, so setzen sie ihre ganze Süße frei und lassen sich einfach unter den Teig heben. Aus nur drei Zutaten lassen sich dadurch ganz leicht leckere, gesunde und zuckerreduzierte Kekse machen. Einfach zwei Bananen zerdrücken, mit einer Tasse körnigen Haferflocken vermischen und eine halbe Tasse gehackte Walnüsse unterheben. Bei 175 Grad 10-15 Minuten backen und schon sind sie fertig.

Beim Kuchen backen ist der Einsatz von natürlicher Süße etwas schwieriger, gibt Ernährungsberaterin Manuela Luft aus Tirschenreuth zu. Kuchen werden ohne raffinierten Zucker meist nicht so locker und fluffig, deshalb müsse man sich hier langsam rantasten und dürfe nicht aufgeben, wenn die ersten Kuchen nicht so werden, wie man sie sich vorstellt.

Außer Bananen kann man auch mit Datteln süßen. Sie haben sehr viel Zucker. Wenn man sie in kleine Stücke schneidet oder reißt, so kann man auch sie problemlos in viele Gerichte einarbeiten. Etwa in eine Mousse au Chocolate. Oder auch in Ketchup. Das lässt sich ganz einfach selbst machen: Einfach zwei – drei Datteln klein schneiden, mit Tomatenmark, Wasser, Salz und italienischen Kräutern vermengen. 1 EL Apfelessig dazu und je nach Belieben noch Zwiebeln, Knoblauch oder anderes Gemüse einarbeiten. Fertig.

Der Vorteil an natürlicher Süße sei, dass sie sehr viele gesunde Inhaltsstoffe habe. (eg)