Gesundheitstipp: Sicher durch die Heuschnupfenzeit

Der lang ersehnte Frühling bringt für viele Allergiker auch viele Probleme mit. In der aktuellen Heuschnupfenzeit kämpfen Betroffene mit tränenden Augen, Hautreaktionen und Niesreiz.

„Wenn die Schleimhäute in Mund, Nase und Augen mit bestimmten Eiweißkomponenten beispielsweise von Pflanzen, Bäumen und Gräsern in Berührung kommen, dann reagiert der Körper mit einer erhöhten Histaminausschüttung“, erklärt Dr. Andreas Spall, Regionalverbandsarzt der Johanniter in Ostbayern.
Diese erhöht ausgeschütteten Histamine rufen unter anderem die oben genannten Reaktionen hervor. Bei stärker ausgeprägten Allergien seien zudem weitere Beschwerden, wie Kreislaufprobleme, Atemnot und Quaddelbildung möglich, so Spall weiter.

Allergiker können sich damit helfen, dass sie zunächst einmal beim Arzt durch einen Allergietest klären lassen, gegen welche Pollen sie allergisch sind. An den Tagen mit stärkerem Pollenflug (Infos gibt es hierzu auf dwd.de – Pollenflug-Gefahrenindex) sollten Allergiker den Aufenthalt im Freien vermeiden. Zudem ist es sinnvoll, die Wohnung nach Einbruch der Dunkelheit oder vor Sonnenaufgang zu lüften und am Abend vor dem Schlafengehen zu duschen.
Doch auch bestimme Augen- oder Nasentropfen und vom Arzt verschriebene Antihistaminika können bei Bedarf helfen.

(cg)