Gesundheitstipp: Trockenbürsten gegen Frühjahrsmüdigkeit

Schlagen Sie der Frühjahrsmüdigkeit ein Schnippchen und werden Sie aktiv!

Mit dem Frühling kommt bei vielen Menschen die so genannte Frühjahrsmüdigkeit. Typische Symptome sind Kreislaufbeschwerden, Stimmungsschwankungen, Schwindel und Leistungsschwäche. Doch dagegen lässt sich etwas unternehmen: Mit der von Sebastian Kneipp entwickelten Trockenbürstenmassage wird der Kreislauf in Schwung gebracht. Auch aktiviert das Trockenbürsten den Lymphfluss und regt das Herz-Kreislauf-System an.

Wer auf diese Weise der Frühjahrsmüdigkeit den Kampf ansagen möchte, müsse jedoch auch einige Dinge beachten, erklärt Evelin Hensel, die 1. Vorsitzende des Kneippvereins in Amberg:

Mit leicht kreisenden Bewegungen wird mit dem rechten Fußrücken begonnen. Danach erfolgt die Massage am linken Fuß. Im Anschluss können Unter- und Oberschenkel miteinbezogen werden. Grundsätzlich gilt: Jede Übung beginnt auf der herzfernen, rechten Körperseite. Erst dann wird die linke Seite gebürstet. Auch das Gesäß, der Brust- und Nackenbereich wird massiert.

Außerdem müssen spezielle Naturborsten verwendet werden. Nur so kann eine Beschädigung der Hautoberfläche vermieden werden. Ein weiterer Vorteil beim Trockenbürsten ist, dass abgestorbene Hautzellen abgebürstet werden. Dadurch kann die Haut neue Hautzellen bilden, somit wird auch das Hautbild verbessert.

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Trockenbürsten fördert nicht nur die Durchblutung, sondern bringt den Kreislauf in Schwung. Ein guter Start in den Tag, ohne Müdigkeit könne nach dem Trockenbürsten gelingen, erklärt Evelin Hensel.

Das Trockenbürsten ist von Sebastian Kneipp, einem römisch-katholischem Priester und Seelsorger, entwickelt worden. Seine Therapieansätze Zielen darauf ab, die Gesundheit im Alltag auf leichte Weise zu fördern. Den meisten Menschen ist er bekannt durch die Etablierung von unterschiedlichen Wasserkuren.

(mak)