Gesundheitstipp: Trockene Hände im Coronawinter – was hilft?

Trockene und rissige Hände – für viele ein unangenehmes Gefühl. Vor allem in Coronazeiten wird unsere Haut doppelt belastet, wie zum Beispiel durch häufiges Händewaschen und Desinfizieren. Der Apotheker Josef Kammermeier kann da zum Glück Abhilfe schaffen, denn er hat einige Tipps parat.

Unsere Hände haben es nicht einfach. Sie werden durch frostige Temperaturen und trockene Heizungsluft vermehrt im Winter angegriffen. Dadurch wird laut Kammermeier die Membran, die Schutzschicht unserer Haut, zerstört. Die Folgen sind schmerzhafte Risse oder sogar leichte Entzündungen.

Dem ganzen kann aber auch vorgebeugt werden. Wenn die Möglichkeit besteht, ist das Händewaschen mit milder Seife dem Desinfizieren vorzuziehen. Es gibt allerdings auch vielfältige Handcremes zu der sich jeder in der Apotheke beraten lassen kann.

Zum einen gibt es Schutzcremes, die in der Früh aufgetragen werden für die Personen, die sich sehr oft beruflich die Hände desinfizieren müssen. Es gibt pflegende Handcremes, die dazu dienen nach dem Händewaschen die Hand wieder zu regenerieren. Außerdem gibt es noch medizinische Handcremes, die die Hände für Personen mit Unverträglichkeiten behandeln.

Josef Kammermeier, Apotheker

Doch auch der Zeitpunkt spielt laut Kammermeier bei der Pflege eine wichtige Rolle. Die Handcreme soll nicht direkt nach dem Waschen aufgetragen werden – denn dadurch trägt man wieder neue Keime auf die gerade erst gereinigte Haut auf. Deshalb soll einige Minuten gewartet werden, bevor man die Creme aufträgt. Kammermeiers Empfehlung: Die Handcreme zweimal täglich am Morgen und Abend auftragen. Und wer besonders intensive Pflege will, kann sich zusätzlich Baumwollhandschuhe nach dem Eincremen anziehen. Diese sollen den Erholungseffekt unterstützen und für ein weiches Hautgefühl sorgen.

(lm)