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Gesundheitstipp: Volkskrankheit Verspannungen

Verspannungen – vor allem im Winter gehören sie zu den Volkskrankheiten schlechthin.

Anders als bei einem Muskelkater, den man nach zu häufigem An- und Entspannen eines Muskels bekommt, entsteht eine Verspannung, wenn ein Muskel dauerhaft beansprucht wird. Frieren wir also und ziehen die Schultern hoch, merken wir gar nicht, dass wir unsere Nackenmuskulatur ununterbrochen anspannen. Das gleiche passiert, wenn wir zu lange vor dem Computer sitzen oder über längere Zeit unter Stress leiden. Der Muskel ist dann wie festgefahren, er verhärtet.

Will man die Verspannung nachhaltig loswerden, sind sechs Massageanwendungen über drei Wochen sinnvoll. Die kann auch der Arzt verschreiben.

Gerade bei Verspannungen bieten sich Hot-Stone-Massagen an. Hierfür werden Lavasteine in heißem Wasser erwärmt. Mit ihnen wird dann massiert. Die Wärme hat zusätzlich eine entspannende Wirkung auf die Muskeln. Das kann man sich auch daheim zu Nutze machen, mit warmen Bändern, Kirschkernkissen, Wärmepflastern oder Wärmflaschen.

Aber nicht nur die Muskeln profitieren von der Wärme. Auch für das geistige Wohlbefinden können Massagen Wunder wirken. Nachweislich setzen sie Glückshormone frei. Körper und Geist danken es uns also, wenn wir uns Zeit für Entspannung nehmen. (jl)