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Grafenwöhr: Panzerverladung nach Litauen

Gefechtsfahrzeuge auf dem Weg nach Litauen. Im Rahmen der NATO-Mission „enhanced Forward Presence“ wurden nun auch Schützen- und Kampfpanzer auf ihren Weg ins Baltikum verladen. Bereits seit Januar sind Soldaten, Fahrzeuge und Container verladen worden.

Jetzt folgen die Gefechtsfahrzeuge: Schützen- und Kampfpanzer, wie beispielsweise der Marder in der Version A3, das Hauptwaffensystem des Panzergrenadierbataillons 122 aus Oberviechtach. 20 dieser Marder und sechs Kampfpanzer Leopard, sowie drei Bergepanzer wurden nun verladen.

In Litauen stehen dann sogenannte Battlegroups, multinationale Bataillone in einer Stärke von je 1.000 Soldaten und Fahrzeugen, unter deutscher Führung. Die Stationierung im Baltikum und in Polen wurde im vergangenen Sommer als Reaktion auf den Ukraine-Konflikt beschlossen.

Die NATO steht derzeit besonders im Fokus. Denn US-Präsident Donald Trump bezeichnete die NATO vor Kurzem als obsolet. Er fordert ein höheres Engagement von einigen der 28 Mitgliedsstaaten des Nordatlantikpakts. Oberstleutnant Lars Obst, stellv. Bataillonskommandeur Panzergrenadierbataillon 122 wollte sich zu diesem Thema nicht äußern. Doch wie groß das Engagement der Bundeswehr ist, soll man bald in Litauen sehen können.
(bg)