Grafenwöhr: Ruhiger Verlauf des deutsch-amerikanischen Volksfestes

Aus Sicht der Polizeiinspektion Eschenbach verlief das diesjährige Deutsch-Amerikanische Volksfest ruhig und ohne besondere Vorkommnisse. Die US Militär Polizei (MP) aus Vilseck, die Polizei Eschenbach mit Unterstützungskräften aus Weiden und der Polizei Reiterstaffel aus München, der Sicherheitsdienst POND, BRK, Lagerfeuerwehr und Feldjäger sorgten für die nötige Sicherheit an den drei Festtagen.

Wer mit Shuttle Bus oder mit PKW das Festgelände besuchen wollte, musste einen Ausweis vorzeigen. Außerdem wurden auch die Taschen durchsucht. Ziel war es die Sicherheit der Besucher und der dort Beschäftigten zu gewährleisten.

Wie in den Vorjahren betrieb die Polizei Eschenbach zusammen mit der US MP und Feldjäger vor Ort eine Festwache. Für die erforderliche Unterstützung auf deutscher Seite sorgten Kollegen des Einsatzzuges und Polizeihundeführer aus Weiden. Bereits zum dritten Mal wurden Reiter der Polizei Reiterstaffel des Polizeipräsidiums München eingesetzt. In diesem Jahr unterstützten gleich vier Polizeireiter die Einsatzkräfte vor Ort. Die MP Vilseck und der Sicherheitsdienst POND sorgten auch bei den Zufahrten für die Sicherheit.

Die Polizei kümmerte sich vor allem um Fund- und Verlustanzeigen, Platzverweise und von Eltern getrennte Kinder.

In zwei Fällen ertappte der Sicherheitsdienst Besucher, die geringen Mengen Betäubungsmittel mitführten. Am Sonntag gerieten zwei Besucher in Streit. Im weiteren Verlauf versetzte ein 24-Jähriger seinem Kontrahenten mit einem Glaskrug in der Hand einen Schlag in Gesicht. Dieser erlitt dabei leichte Verletzungen.

Bei einem anderen Streit ließ ein 24-Jähriger seine Wut an dem Rücklicht eines Einsatzfahrzeugs des BRK Grafenwöhr aus. Mit einem Faustschlag dagegen entstand ein Schaden von etwa 200 Euro. Trotz des kaputten Rücklichts versorgten die BRK Einsatzkräfte seine dabei entstandenen Schnittwunden an der Hand.

Und in der Nacht zum Samstag musste ein 21-Jähriger wegen insgesamt drei Körperverletzungen in Gewahrsam genommen werden. In einem Lokal schlug dieser aus bislang unbekannten Gründen zuerst einen anderen Gast mit der Faust ins Gesicht. Anschließend flüchtete er aus dem Lokal und fügte einer Security Mitarbeiterin durch einen Schlag eine Platzwunde im Gesicht zu. Als ihn anschließend die US MP festhalten wollte, wehrte er sich der Maßnahme und versetzte einen MP Angehörigen wiederum einen Schlag ins Gesicht. Wegen seiner Alkoholisierung von über zwei Promille erfolgte anschließend eine Blutentnahme. (sd)