Heimsauna: Das muss beachtet werden

Gemütlich in der Sauna sitzen, schwitzen, danach eine eiskalte Dusche und sich anschließend bei ungemütlichem Wetter auf der gemütlichen Couch einmurmeln. Klingt wie ein Traumurlaub in einem skandinavischen Ferienhaus, doch kann man sich den Saunagenuss auch einfach nach Hause holen. Beispielsweise mit einer Individualproduktion, die es hier zu kaufen gibt: megasauna.de/FassSauna

Mit dem Bau einer Heimsauna kann man sich das Leben daheim verschönern, doch sollten einige Dinge beachtet werden, bevor es ans Bauen geht.

Welche Sauna

Zunächst stellt sich jedoch die Fragen aller Fragen. Welche Saune will ich überhaupt haben? Die meisten werden bei dem Begriff ‚Sauna‘ an die klassische finnische Sauna denken. Diese sind ausgestattet mit Bänken, Ofen und dem gewünschten Aufguss, allerdings ist jene nur die Spitze des Eisberges.

Für diejenigen, die es etwas kühler mögen als die 60 bis 90 Grad in der finnischen Sauna, lässt sich die Dampfsauna empfehlen. Durch dessen Wasserdampf fühlt diese sich wärmer an als sie eigentlich ist und ist somit optimal für Menschen geeignet, die etwas älter sind oder Herzkreislauf-Beschwerden haben.

Eine weitere Möglichkeit ist die Infrarotsauna. Anders als ein Ofen, der die Luft in der Sauna erhitzt, erhitzt das Infrarotlicht lediglich den eigenen Körper. Das spart ein lästig langes Aufheizen der Sauna und somit auch Energie und Geld. Außerdem ist eine Infrarotsauna auch meist kleiner, was bei der Wahl des Standortes ein entscheidendes Kriterium sein kann.

Der richtige Standort

Wie bereits erwähnt, sollte man bei der Wahl der Saunaart unbedingt darauf achten wohin die Sauna gestellt werden soll und vor allem wo sie stehen kann. Denn was in jedem Fall in der unmittelbaren Nähe der Sauna verfügbar sein sollte, ist ein Wasser- und Stromanschluss.

Neben diesen, braucht man natürlich auch noch etwas weiteres: Platz. Nimmt die Sauna den ganzen Raum ein, wenn sie eingebaut ist? Besser nicht, denn nach einem Saunagang kalt zu duschen und sich auf einer Liege entspannen zu können, gehört zum Saunieren genauso dazu wie die Saune selbst. Es bietet sich also ein Bad an, dass in der Regel auch gefliest ist, was den Boden wasserfest macht.

Und wer will schon das Gefühl haben in einer Abstellkammer zu saunieren?

Bezüglich des Themas ‚Platz‘ gesellen sich zudem zwei weitere Faktoren. Denn die Sauna darf nie direkt an der Wand stehen! In Innenräumen sollten hier mindestens fünf Zentimeter Abstand zur Wand eingeplant werden, in Außenbereichen mindestens zehn. Außerdem geht eine Saunatür immer nach Außen auf. Unbedingt einplanen!

Die richtigen Materialien

Hat man den richtigen Platz gefunden, geht es an die Materialen der ausgewählten Sauna. Was ist also wichtig?

Zum einen das Halten der Wärme, denn es gibt wohl kaum etwas lästigeres beim Saunieren als eine zu kalte Sauna. Das richtige Holz leistet hier Abhilfe. Die üblichen Holzsorten sind Fichte, Tanne, Rotzeder und Espe. Diese splittern oder harzen in aller Regel nicht und sind frei von Astlöchern. Also optimal geeignet.

Der richtige Ofen ist das Herz der Sauna. Wichtig hier: Die Leistung des Ofens der Größe der Sauna anpassen. Für kleine Heimsaunen reicht oftmals schon ein kleiner Ofen.

Hinzu kommt die Lüftung, welche für einen geeigneten Sauerstoffgehalt und Luftaustausch in der Sauna sorgt.

Fazit

Schlussendlich ist ein Saunabau dennoch eine aufwendige und schwierige Sache. Selbst mit einem fertigen Baukit für die Sauna, sollte man sich gut überlegen, ob man selbst Hand anlegt oder die Sache einem Experten überlässt.