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Hirschau: Conrad: „Fit für die Zukunft“

Vier Wochen nach den Verkaufsgerüchten hat sich Conrad Electronic heute am Konzernsitz in Hirschau als gesundes Unternehmen mit Weitblick präsentiert. Tenor: Fit für die Zukunft. Dazu gehöre auch, auf die „Digitale Transformation“ zu reagieren, die Kundenverhalten und Geschäftsbeziehungen massiv verändere. Doch das Unternehmen meistere die Herausforderungen.

Unter anderem beweise Conrad mit einer innovativen Geschäftskunden-Strategie (B2B) und digitalen Lösungen wie Conrad Connect einen proaktiven Weitblick. Demnächst werde auch eine erste digitale Filiale in Berlin eröffnet.

“Wir haben unser B2B-Geschäft in den vergangenen drei Jahren deutlich internationalisiert und sind mittlerweile in 17 Ländern Europas mit eigenen Landesgesellschaften und Onlineshops vertreten”, sagte Holger Ruban, der Vorstand der Geschäftsführung bei der Conrad-Gruppe. Mittlerweile gehöre Conrad zu den führenden europäischen B2B-Händlern in seinem Marktsegment. Das aktuellste Kapitel der B2B-Erfolgsstory: Der neue Marketplace mit dem Geschäftskunden aus einer Hand Bauteile schnell finden und rasch geliefert bekommen, was die Lagerhaltung senkt und Zeit und Kosten spart. Im Mai 2017 wurde der neue Marktplatz gestartet und soll bis Ende 2018 auf 10 Millionen Produkte erweitert werden.

Digitale Transformation bedeute, eingetretene Pfade zu verlassen. Verwaltungsratsvorsitzender Dr. Werner Conrad: „Wir müssen unsere Strategien heute sehr viel öfter überprüfen und anpassen als noch vor wenigen Jahren. Das bedeutet für unser Management und unsere Mitarbeiter ein hohes Maß an Veränderungsbereitschaft und Innovationsgeist. Trotz aller Veränderungen werden wir auch weiterhin gut wirtschaften und einen vernünftigen kaufmännischen Kurs verfolgen.” Auf Nachfrage bekräftigte er, dass der Gesellschafterkreis des Unternehmens unverändert bleibe. Und damit die Besitzverhältnisse. (gb)