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Immenreuth: Integrationsbeauftragte besucht SOS Kinderdorf

Geborgenheit schenken – Zukunft gestalten. Unter diesem Motto hilft das SOS Kinderdorf in Immenreuth seit 50 Jahren Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Familienverhältnissen. Seit einigen Jahren spielt aber auch die Integration von Flüchtlingen und Kindern mit Migrationshintergrund eine immer größere Rolle. Grund genug für die Integrationsbeauftragte Bayerns Kerstin Schreyer dem SOS Kinderdorf einen Besuch abzustatten.

Derzeit leben 87 Kinder und Jugendliche in der Einrichtung in Immenreuth. Insgesamt betreut man rund 100 Jugendliche. Im SOS Kinderdorf sollen sie in einer familiären Atmosphäre aufwachsen und so der Grundstein für ein normales Leben gelegt werden. Integration sei dabei schon immer ein elementarer Bestandteil der Arbeit gewesen.

Gerade jetzt in Zeiten der Flüchtlingskrise würden laut Kerstin Schreyer genau solche sozialen Einrichtungen wie die SOS Kinderdörfer einen elementaren Beitrag zur Integration von Flüchtlingen und Kindern mit Migrationshintergrund leisten. Hier kommen verschiedene Nationalitäten und Glaubensrichtungen zusammen. Dadurch seien die Einrichtungen die optimale Vorbereitung für das Leben in unserer multikulturellen Gesellschaft. Zudem würden sie die deutsche Sprache hier deutlich schneller lernen. Aus Sicht von Kerstin Schreyer der wesentliche Bestandteil einer erfolgreichen Integration. (ac)