Irchenrieth: A.T.U-Azubis lernen die Arbeit im HPZ kennen

Die Zeiten, in denen Menschen mit Behinderung am Rande der Gesellschaft lebten, sind vorbei. Heute besuchen sie zusammen mit Kindern ohne Handicap Schulen und treten danach – wenn möglich – in die Arbeitswelt ein. Und das unter Berücksichtigung der jeweiligen Stärken und Schwächen. Menschen mit Behinderung sind damit nicht nur wertvolle Mitglieder der Gesellschaft, sondern sind auch wichtige Arbeitskräfte. Das beweist auch das HPZ in Irchenrieth.

Von der Arbeit dort haben sich nun A.T.U-Azubis selbst ein Bild gemacht – und das nicht ohne Grund. Denn in den Werkstätten des Heilpädagogischen Zentrums in Irchenrieth werden einige Dienstleistungen von A.T.U übernommen. Daher sollen nun die derzeit 20 Auszubildenden der A.T.U-Zentrale einmal das HPZ besser kennen lernen. Aus diesem Grund stand dorthin ein Ausflug an. Die Auszubildenden sollten dabei Einblicke in die einzelnen Abteilungen der Einrichtung für Menschen mit Behinderung erhalten und auch selber mitarbeiten.

Das Unternehmen A.T.U betreibt rund 600 Fililialen im deutschsprachigen Raum und bietet dort neben Autozubehör auch Autoreparaturen an. Dabei ist das Unternehmen mit seinem Hauptsitz in Weiden insbesondere auch in der Oberpfalz verwurzelt. Konkret gibt es derzeit zwanzig Auszubildende bei der A.T.U-Zentrale in Weiden. Darunter sind auch zwei Dual-Studierende. Es gibt Auszubildende in den Bereichen Büro, Informatik und Logistik. Insgesamt beschäftigt A.T.U in Weiden rund 800 Mitarbeiter. (nh)