Irchenrieth: Zukunftssorgen beim Tierpark Gleitsbachtal

Der Tierpark Gleitsbachtal kämpft ums Überleben. Patenschaften und Spenden sollen Einnahmen, die durch den Lockdown fehlen, überbrücken.

26 Tierarten und rund 85 Tiere wohnen derzeit im Tierpark Gleitsbachtal in Irchenrieth. Darunter befinden sich zum Beispiel das Bennet Känguru, das ungarische Zackelschaf, der australische Emu, aber auch Hasen und afrikanische Zwergziegen. Die Corona-Pandemie und der verordnete Lockdown bringen jetzt die Existenz des Tierparks ins Wanken.

Fehlende Eintrittsgelder haben Tierparkleiter Manfred Urban bereits dazu gezwungen seinen Tierbestand um 10 Prozent zu minimieren. Seine Tiere hat er verschenkt oder verkauft. In den Medien sei von Notschlachtungen die Rede gewesen - dies stimme so nicht, betont Manfred Urban. Wichtig sei es, vor allem den finanziellen Engpass zu überbrücken. Besonders die anstehenden Versicherungs-, Wasser- und Stromkosten müssen gedeckelt werden, um weitere Tierverkäufe verhindern zu können. Deshalb setzt Manfred Urban jetzt auf Tierpatenschaften.

Auf der Homepage unter www.tierpark-irchenrieth.de können sich potenzielle Interessenten über einer Patenschaft informieren. Bei der Patenschaftsübernahme handelt es sich um eine Einmalzahlung.

Die Höhe der Patenschaftsbeträge erstreckt sich dabei je nach Tierart von 10 Euro auf bis zu 100 Euro.

(mak)