Kinotipp: Filmkomödie „Beckenrand Sheriff“

Die charmante Filmkomödie „Beckenrand Sheriff“ erzählt von dem kauzigen Bademeister Karl, der mit seinem Azubi alles gibt, um sein Freibad vor der Schließung zu bewahren. Unser heutiger OTV-Kinotipp.

Das Freibad in Grubberg hat kaum noch Besucher, es ist alt und abrissbereit. Der Bauherr Albert Dengler würde gerne auf das Gelände eine Menge überteuerter Wohnungen bauen. Damit ist Karl, der griesgrämige Bademeister und Besitzer des Freibads ganz und gar nicht einverstanden. Er besitze das Bad nun seit mehr als 30 Jahren und daran solle sich auch nichts ändern. Jedoch macht ihn seine unfreundliche Art sehr unbeliebt und die Bürgermeisterin schenkt ihm kaum eine Chance auf den Erhalt seines Freibades. Eins ist Karl dennoch: ehrgeizig.

Mit einem Volksbegehren und 600 Unterschriften wäre es möglich, sein Bad zu erhalten. Allerdings hat Karl mehr Feinde als Freunde. Seine Hoffnung liegt auf seinem nigerianischen Bademeister-Azubi Sali, der eigentlich gar nicht in Deutschland bleiben will, sondern lieber nach Kanada möchte. Sali jedoch ist besser in Grubberg integriert als Karl selbst. Der zieht den Entschluss die Wasserpoolmannschaft auf ihr Finale vorzubereiten, diese wollen ihm im Gegenzug seine 600 Unterschriften sammeln.

Sali stellt sich zu Karls Glück als großartiger Wasserball-Torhüter heraus – doch der Junge kann nicht schwimmen. Karl muss Sali mit der Hilfe seines Ex-Rivalen Dr. Rieger und der Ex-Profischwimmerin Lisa, die eine Schwäche für den Jungen hat, das Schwimmen beibringen, um sein Freibad zu retten.

Die deutsche Filmkomödie wurde unter anderem im Freibad Pleystein im Landkreis Neustadt an der Waldnaab gedreht. Mit seinen realitätsnahen und charmanten Charakteren bringt der Film jede Menge Spaß mit sich.

(mb)