Kinotipp: Friedhof der Kuscheltiere

Verfilmungen von Steven King Romanen sind wieder ganz groß in Mode. Jetzt wird auch Kings kommerziell erfolgreichstes Werk „Friedhof der Kuscheltiere“ aus dem Jahr 1983 wortwörtlich wiederbelebt. Bereits 1989 kam die erste Verfilmung in die Kinos. Jetzt, nach 30 Jahren, können sich Horrorfans auf etwas gefasst machen. Die Neuverfilmung hält jede Menge Überraschungen bereit.

Zum Inhalt des Films:

Sie lassen Boston hinter sich und starten ein neues Leben in Maine. Wegen der neuen Stelle des Familienvaters Louis zieht die gesamte Familie, mit Mutter Rachel und den Kindern Gage und Ellie, in ein neues Haus auf dem Land. Schnell schließt die Familie auch Freundschaft mit ihrem Nachbarn Jud und sie gewöhnen sich an ihr neues Leben ein.

Als Tochter Ellie im Wald hinter dem Haus einen Friedhof der Kuscheltiere entdeckt weiht Jud Louis in ein Geheimnis ein: Er sagt was im Wald hinter dem Haus begraben wird kehrt unter die Lebenden zurück.

Als eines Tages der Familienkater überfahren wird, machen sich die beiden Männer in der Nacht auf, um das Tier auf dem Friedhof zu beerdigen. Am nächsten Tag steht der Kater lebendig wieder vor der Tür der Familie, doch das Tier hat sich verändert und ist nichtmehr so wie es einmal war.

Als es im inneren Kreis der Familie zu einem tragischen Unfall kommt, fasst das Vater der Familie einen Entschluss, den er jedoch schnell bereuen wird.

Zu Beginn des Films wirkt der Wald hinter dem Haus noch wie reine Natur, doch bald erzeugen die Bäume und ihr verborgenes Geheimnis etwas Bedrohliches.

Die Regisseure Kevin Kölsch und Dennis Widmyer lassen die Bilder hier für sich wirken. Sie schaffen so eine Atmosphäre die für Stephen King typisch ist und welche die Zuschauer knapp 1h40 unruhig im Kinosessel hin- und her rutschen lässt. Die Erwartungen an die Neuverfilmung von „Friedhof der Kuscheltiere“ sind hoch. Doch sowohl King-Fans als auch Horror-Neulinge ab 16 werden den Horrorstreifen lieben. (mb)