Kinotipp: Harriet – Der Weg in die Freiheit

Ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung – davon träumt die junge Harriet Tubman. Geboren als Sklavin eines reichen Plantagenbesitzers ist ihr dieses Schicksal in den USA des 19. Jahrhunderts jedoch verwehrt. Als ihr Master dann auch noch droht, sie zu verkaufen und somit von ihrer Familie zu trennen, fasst die junge Frau einen Entschluss.

Über hundert Kilometer flüchtet sie zu Fuß und ganz auf sich allein gestellt gen Norden. Verfolgt von Hunden und Sklavenjägern findet sie in Pennsylvania schließlich Unterschlupf bei einer Gruppe Freiheitskämpfer, bei denen sie auch prompt selbst aktiv wird. Denn nur selbst frei zu sein ist ihr nicht genug. Nein, Harriets Plan ist es, die Sklaverei ganz abzuschaffen.

Dass sie dafür, gerade als Frau, anfänglich belächelt und unterschätzt wird, muss sie allerdings auch schnell feststellen und gerät letzten Endes sogar mit Vertretern aus den eigenen Reihen aneinander. Doch die junge Afroamerikanerin ist resolut und kämpft sich, durch ihren Glauben geleitet, nach vorn an die Spitze der Protestbewegung.

Harriet – Der Weg in die Freiheit ist ein Film, der auf wahren Begebenheiten beruht und vermutlich gerade deshalb absolut sehenswert ist. Er zeugt von Willenskraft, Stärke und davon, wie der Glauben an Gerechtigkeit manchmal ganze Berge versetzen kann.