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Kinotipp: Monsieur Pierre geht online

Pierre ist Witwer. Außerdem ist er ein Griesgram, gern alleine und hasst Veränderungen. Er trägt den immer gleichen übergroßen Wollpullover, isst ständig Dosenravioli und sieht sich gerne Filmaufnahmen seiner verstorbenen Frau an. Tochter Sylvie möchte sich das nicht länger mit ansehen. Und außerdem will sie nicht weiter ihre mittellose Schwester Juliette und deren Freund beherbergen.

Sylvie schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe und ernennt den Freund der Schwester, Alex, kurzerhand zum Internet-Lehrer des griesgrämigen Vaters. Alex und Pierre verstehen sich zunächst nicht besonders gut. Allerdings entdeckt Pierre dann das Online-Dating für sich. Er wird zum Verführer und schreibt viel mit der jungen Flora. Als die sich mit dem Schreiberling treffen will, schickt der kurzerhand Alex. Denn der findet das zwar moralisch verwerflich, braucht aber dringend das Geld, das ihm Pierre anbietet.

Blöderweise verlieben sich Pierre und Alex in Flora. Und Flora liebt Pierres Briefe und Alex‘ Wesen. Dann tauchen auch noch Juliette und Sylvie auf, die natürlich gerne die ominöse Frau an Papas Seite kennenlernen wollen. Nun ist das Chaos perfekt. (eg)