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Kümmersbruck: Vorläufige Entscheidung über Westumgehung im September

Im September sollen die Bürger in Kümmersbruck darüber entscheiden, ob die geplante und umstrittene Westumgehung in kommunaler Sonderbaulast gebaut werden soll oder nicht. Bürgermeister Roland Strehl betonte die Tragweite des Projekts und die Uneinigkeit unter den Bürgern, in diesem Fall sei eine demokratische Abstimmung wichtig und nötig. Für den Bürgerentscheid im September versucht die Gemeinde nun die Kümmersbrucker über die Maßnahme aufzuklären. Während Anwohner Argumente wie Lärm- und Schadstoffbelästigung vortragen, fürchtet die „IG Ortsdurchfahrt entlasten – Natur erhalten“ eine Zerstörung von wertvoller Naturfläche und einen enorm niedrigen Nutzen-Kosten-Faktor. Die Umgehung gehe am Bedarf der Kümmersbrucker Bürger vorbei, so die IG. Wenn sich die Bürger gegen den Bau als kommunaler Sonderlast entscheiden, müsse man die Entscheidung des Freistaats abwarten, der dann wieder für das Projekt zuständig wäre. (aw)