Landesliga Mitte: FC Amberg – VfB Straubing (2:1) 3:1

Befreiungsschlag im Abstiegskampf! Nach elf Spielen ohne Sieg gewinnt der FC Amberg daheim gegen den direkten Konkurrenten Straubing mit 3:1.

Viel Kampf, wenig hochklassiger Fußball und Abstiegskampf in Reinkultur. So könnte man kurz und knapp die Partie zwischen dem FC Amberg und dem VfB Straubing zusammenfassen. Den besseren Start in diese Landesliga Partie erwischten die Hausherren aus der Vilsstadt. Bereits in der 3. Minute köpfte Götz nach einer Ecke ein und besorgte so die frühe Amberger Führung. Mit der im Rücken war der FCA in den Anfangsminuten dann auch die bessere und agilere Mannschaft. Bereits nach acht Minuten schlug aber wieder mal das Verletzungspech auf Seiten der Amberger zu. Top Scorer Dennis Kramer musste verletzt vom Platz. Laut FC-Coach Karl-Heinz Wagner geht man von einer Zerrung aus. Den ersten richtigen Aufreger im Amberger Strafraum gab es kurze Zeit später in der 11. Minute. Weber wurde von Schinnerl schön eingesetzt, wurde dann aber von Baumgärtner gestoppt. Weber verletzte sich bei der Aktion und musste raus, Straubing forderte vehement Elfmeter. Baumgärtner traf Weber zwar am Fuß, spielte zuvor aber ganz klar den Ball. Schiedsrichter lag da richtig nicht auf den Punkt zu zeigen. VfB-Trainer Gregor Mrozek sah das ganz anders und sah für sein vehementes reklamieren und diskutieren folgerichtig die gelbe Karte.

In der Folge entwickelte sich ein relativ ausgeglichenes Spiel mit wenig Torraumszenen. Beide agierten teilweise zu hektisch, machten zu viele Fehler. Beiden Teams war anzumerken, wie viel in dieser Partie für Sie schon auf dem Spiel stand. Nach einer guten halben Stunde erhöhten die Amberger dann plötzlich auf 2:0. Wieder Ecke von rechts und Matthias Brinster vollstreckt sehenswert per Volley. Vor der Pause gelang den Gästen aber dann doch noch der wichtige Anschlusstreffer zum 2:1. Angriff über die rechte Seite, Ahmedov legt ab für Meier und der nagelt den Ball ins Tor in der 41. Spielminute.

Der Anschlusstreffer schien Wirkung zu zeigen. Straubing erwischte den viel besseren Start in die zweite Halbzeit. Amberg wirkte in den ersten 15 Minuten des zweiten Durchgangs fahrig und nervös. Straubing hingegen machte richtig Druck und schnupperte mehrere Mal am Ausgleich. Fallen wollte er aber nicht und so fing sich Amberg nach rund 70 Minuten wieder, sorgte in der 75. Minute dann sogar für die Vorentscheidung. Götz zwingt den Ball in einem relativ undurchsichtigen Durcheinander über die Linie und stellte auf 3:1. Straubings Trainer Mrozek beschwerte sich wieder so lautstark darüber, dass dem Schiedsrichtergespann nichts anderes übrig blieb als ihn mit gelb-rot auf die Tribüne zu schicken. Im Anschluss an diese Szene war dieses Spiel gelaufen. Amberg brachte die Führung über die Zeit und sicherte sich so ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

(ac)