Aktion Verkehrssicherheit

Der Betrieb auf unseren Straßen entwickelt sich immer heftiger, die Fahrzeugdichte nimmt ständig zu. Obwohl jeder im Grunde genommen genau zu wissen meint, wie er sich am Steuer seines Autos richtig verhält, macht die Statistik das Gefahrenpotenzial deutlich. Das wiederum muss man sich stets vor Augen führen, um die eigene Aufmerksamkeit präsent zu halten.

Um die Erinnerung eben dafür wieder mal so richtig wachzurütteln, hat sich die Amberger Verkehrspolizei mit einem Informationsstand auf dem Marktplatz postiert und etwas Verkehrserziehung an die Leute gebracht.

Unterstützt hat die Aktion die Amberger Verkehrswacht auch mit anschaulichen praktischen Versuchen. Mit der Rausch-Brille etwa lässt sich zumindest eine gewisse promillebedingte Beeinträchtigung der optischen Wahrnehmung nachvollziehen.

Am Simulaltor dann ist die Reaktionsfähigkeit gefordert. Da wird schnell deutlich, wo die Risikogrenzen liegen, ein Unfall bleibt hier allerdings folgenlos. Anders eben als im wirklichen Geschehen auf den Straßen, wo gerade die jugendlichen Verkehrsteilnehmer gewisse Defizit-Standards im Verhalten erkennen lassen, wie etwa Selbstüberschätzung oder mangelnde Erfahrung.

Viele haben ihren Führerschein schon seit Jahrzehnten und somit entsprechende Erfahrung. Es hat sich aber auch in diesem Zeitraum einiges verändert im Straßenverkehr und da sind auch immer mehr ältere Menschen unterwegs, bedingt durchs den Wandel in der Bevölkerungsstruktur.

Es soll also letztlich im Bewusstsein der Leute etwas hängenbleiben, um ein wenig mehr Sicherheit auf die Straßen zu bringen.