Amberg: ver.di-Aktionstag vor dem Klinikum

Die Fronten im Tarifstreit im öffentlichen Dienst scheinen zwischen der Gewerkschaft ver.di und den Arbeitgebern verhärtet zu sein. Aus diesem Grund legte ver.di heute Mittag noch einmal nach.

Bei der aktiven Mittagspause am Klinikum St. Marien betonte ver.di-Bezirksgeschäftsführer Alexander Gröbner noch einmal, dass das Angebot der Arbeitgeber strikt zurückgewiesen werde. Wörtlich sagte er: „Es ist eine klare Mogelpackung“. Eine Grundlage für einen Kompromiss bei der anstehenden dritten Tarifrunde sieht Gröbner nicht. Wegen Corona sind jeweils zwei Stationsdelegierte aus den jeweiligen Abteilungen des Klinikums zur aktiven Mittagspause gekommen. Sie sollten alle Bereiche des Klinikums und die dort geleistete sehr gute Arbeit sichtbar machen, hieß es von Seiten der Gewerkschaft.

Am morgigen Donnerstag beginnt in Potsdam bei Berlin die dritte Verhandlungsrunde im Tarifstreit. Diese geht bis Freitag. Im Moment scheint es eher unwahrscheinlich, dass ein tragfähiger Kompromiss gefunden wird.

(tb / Videoreporter: Hans Bernreuther)