Bürger „wollen keinen neuen Bahnhof“

40 Millionen Euro investieren Freistaat und Bahn in die sogenannte Stationsoffensive. Neue Bahnhaltestellen sollen damit gebaut werden – zum Wohle der Bürger. Doch längst nicht alle Bürger sind von den Plänen begeistert. In Weiden regt sich heftig Widerstand. Hier soll im Stadtteil Hammerweg, etwa drei Kilometer vom „Hauptbahnhof“ entfernt, eine neue Haltestelle entstehen. Unsinnige Geldverschwendung und der Verlust der Idylle – das sind die Kritikpunkte, die gestern Abend bei einer Bürgerversammlung der CSU formuliert wurden. Rund 200 Anwohner machten dabei ihrem Unmut Luft. Sie versuchen, die neue Haltestelle “Weiden-Nord” zu verhindern. (gb)