Bundesnetzagentur legt Trassenkorridor für Abschnitt des SuedOstLink fest

Es ist eines der umstrittensten Vorhaben unserer Zeit: Der Bau der Stromtrasse „SuedOstLink“. Nun hat die Bundesnetzagentur heute eine Entscheidung gefällt. Sie hat den Trassenkorridor für den zweiten Abschnitt der Gleichstromverbindung festgelegt.

Der zweite Abschnitt beginnt bei Hof, verläuft dann östlich von Marktredwitz und Weiden und endet bei Schwandorf. 137 Kilometer sei dieses Teilstück des SuedOstLink lang. Der Trassenkorridor selbst sei 500 bis 1.000 Meter breit. In diesem Bereich solle die Gleichstromverbindung ausschließlich als Erdverkabelung verlegt werden – das heißt es in der Pressemitteilung der Bundesnetzagentur. Insgesamt folge die Bundesnetzagentur in ihrer Festlegung in weiten Teilen dem Vorschlag des Vorhabenträgers TenneT.
Bis zuletzt kämpften die Gegner gegen die Trasse oder für einen anderen Verlauf. Auch die Forderung nach einer Bündelung mit der Autobahn A93 wurde immer wieder laut.

Diese Bündelung erfolgt nun östlich von Hof. Und zwar auf einer Länge von 10 Kilometern. Das dürfte die Menschen in der Oberpfalz, die eine Bündelung mit der Autobahn gefordert hatten, enttäuschen. (nh)