Die Zukunft der Emailfabrikstraße

Die Amberger Innenstadt ist im Auf- und im Umbruch. Und auch die Gebiete drumherum werden derzeit entwickelt. Ein Schwerpunkt dabei: das Viertel südöstlich des Klinikums bei der Marien- und Emailfabrikstraße.
Dessen Zukunft war gestern Abend Thema der SPD-Stadtratsfraktion. Bei einer Ortsbegehung erörterten die Stadträte mit dem Geschäftsführer der Gewerbebau Amberg Karlheinz Brandelik die aktuellen Pläne. Da, wo einst Parkplätze waren, entsteht derzeit ein Geschäftshaus. Dadurch erhöht sich der Parkdruck, doch die Umgebung gibt nicht mehr Stellplätze her. Dies müsse durch die Tiefgarage aufgefangen werden. Deshalb sei eine umsichtige Verkehrsplanung von Nöten. Die Prämisse der SPD sei es, dass die Büroflächen in dem neuen Geschäftshaus nicht verkauft, sondern vermietet werden, so dass es die städtische Tochter in der Hand habe, wer einzieht. Denn beispielsweise eine Verlagerung aus der Innenstadt sei nicht gewünscht – allerdings aktuell auch nicht vorgesehen. Vielmehr würden sich in der Marienstraße ansässige Unternehmen hierhin erweitern.
Postitiv bewertete die SPD-Stadtratsfraktion die Pläne der Gewerbebau, den Außenbereich des Geschäftshauses schön und mit viel Grün zu gestalten. Das bringe eine hohe Aufenthaltsqualität, so SPD-Fraktionsvorsitzende Birgit Fruth. Fertig werden soll das Gewerbebau-Projekt bereits Anfang 2017. (gb)