Dramatische Verhandlungen um Kostensenkung bei A.T.U

Die Werkstattkette A.T.U hat eine Meldung des bayerischen Rundfunks dementiert, wonach heute ab Mitternacht der Gang zum Insolvenzgericht drohe. Hintergrund ist, dass A.T.U zum Jahresende vom französischen Unternehmen Mobivia übernommen werden soll. Allerdings nur, wenn die Mietkosten für Werkstätten und Lager drastisch gesenkt werden können. Eine Einigung mit den Vermietern, darunter eine Niederländische Gesellschaft namens Lino, steht bislang aus.
Die Verhandlungen dazu neigen sich dem Ende zu, so Unternehmenssprecher Markus Meißner. Er hat heute gegenüber OTV betont, dass die Frist für die Verhandlungen spätestens zum Jahresende auslaufen wird.
Auch die IG Metall hat dazu Stellung bezogen. So würde man die Verhandlungen mit Mobivia unterstützen und sich für den Erhalt der Arbeitsplätze am Standort Weiden und bundesweit stark machen. Außerdem gehe man davon aus, dass es zu einer Einigung über die Mietpreise kommen werde. IG Metallbevollmächtigter Horst Ott sagte, selbst wenn es zu einer Insolvenz käme, seien Vorbereitungen getroffen und es bedeute nicht automatisch das Aus für A.T.U.
(cr)