ehemaliger Neonazi erzählt

Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung Regensburg ist Manuel Bauer, ein Aussteiger aus der Rechten Szene, in die Europa-Berufsschule nach Weiden gekommen.
In seinem Vortrag erzählte er, wie er in die Szene gekommen ist, was in dieser Zeit alles passiert ist und wie er den Ausstieg schließlich geschafft hat. Außerdem hat er den Schülern auch einen Einblick in die Strategien und Vorgehensweisen der Neonazis gegeben.
Manuel Bauer, 32 Jahre alt, war bis vor fünf Jahren bekennender Neonazi, Chef der „Wehrsportgruppe Racheakt“ und Mitbegründer des „Bundes Arischer Kämpfer“.
Während seiner Zeit im Gefängnis geriet sein Weltbild ins Wanken, als ihn seine ehemaligen Freunde verprügelten und die vermeintlichen Feinde, zwei Türken, zur Hilfe kamen. Zusammen mit EXIT-Deutschland hat er den Ausstieg aus der Szene geschafft.