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Evakuierung von Patienten wegen Fliegerbombe

Krankenhaus St. Barbara bereitet sich auf Bombenentschärfung vor

Am Samstag ist er soweit. Die 250 Kilogramm schwere scharfe Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg auf dem Gelände des Krankenhauses St. Barbara in Schwandorf soll entschärft werden.

Dazu muss das Gebiet in einem Radius um 300 Meter evakuiert werden. Für das Krankenhaus mit 267 Betten keine leichte Aufgabe. Glücklicherweise geht von der Bombe keine unmittelbare Gefahr aus, sodass die Evakuierung nicht sofort nach dem Finden der Bombe am 22. September durchgeführt werden musste.

Durch eine Vorbereitungszeit von über eine Woche hat das Krankenhaus eine langfristige groß angelegte logistische Evakuierung eingeleitet. Die durchschnittlicher Verweildauer von Patienten liegt im Krankenhaus St. Barbara bei sechs Tagen, so dass die Meisten regulär entlassen werden. Die Patientenzahl wurde so bereits minimiert. Aktuell geht Pflegedirektor Frank Hederer von 14 Patienten aus, die in das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder nach Regensburg verlegt werden müssen

Die Notaufnahme sogar bis Samstag um 6 Uhr. Bei dringenden Notfällen sollen Patienten wie gewohnt die 112 wählen. Dr. Jochen Spieß, der Ärztliche Leiter der Zentralen Notaufnahme, weist jedoch darauf hin, dass Patienten, bei denen ein längerer Krankenhausaufenthalt notwendig ist, an das Krankenhaus St. Barmherzige Brüder Regensburg bzw. an die Kinderklinik St. Hedwig Regensburg verlegt werden. Dies soll am Donnerstag und Freitag vonstatten gehen.

Für die Evakuierung wird das Krankenhaus ab 8 Uhr morgens geräumt, von 12 bis 14 Uhr ist die Entschärfung vorgesehen. Laut Sprengmeister müsse der Zünder nicht sofort entschärft werden, allerdings sei eine kleine Sprengung nötig, um ihn unschädlich zu machen. Bei der Entschärfung wird eine Sicherheitszone von 300 Metern gezogen. Rund 900 Personen aus der näheren Umgebung müssen für diese Zeit ihre Häuser verlassen. In der Oberpfalzhalle wird ein Ausweichquartier errichtet. (ms/sd)

 

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