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Gartentipp: Vermehrung und Pflege von Erdbeeren

Es ist August und der Sommer ist im vollen Gange. Wer einen Garten, Balkon oder eine Terrasse von Ihnen hat, weiß das gerade dort viel zu tun ist. Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, Claudia Saller, gibt in unserem Gartentipp für August wieder viele nützliche Anregungen. Diesmal geht’s darum, wie sie den Sommer in ihrem Garten verlängern können und wie Sie Weichen für das nächste Gartenjahr stellen können.

Erdbeeren:

Sie können Ableger von ertragsstarken Stauden nehmen. Diese Wiederholung der Ernte wird mit einem Steckerl markiert. An jedem Trieb den Ableger auswählen, der der Mutterpflanze am nächsten ist. Der Ableger wird in den Topf gesetzt und angedrückt. Der Bodentrieb wird hinter dem Ableger abgeschnitten, das verhindert zusätzliche Tochterpflanzen die versorgt werden müssten. Ableger dann gut angießen und nicht austrocknen lassen. Im Spätsommer kann der Ableger von der Mutterpflanze getrennt und verpflanzt werden.

Stauden:

Bei vielen Staudenarten ist ein Rückschnitt nach der Blüte sinnvoll. Er verbindet die Selbstaussaat, verlängert die Blütezeit und die Lebensdauer der Pflanzen. Bei einigen Staudenarten fördern sie durch einen Rückschnitt nach der Blüte eine zweite Blüte im Spätsommer. Diese Staudenarten werden als remontierende, also sich wieder aufbauende Stauden bezeichnet. Dazu zählen: Rittersporn, Kugeldistel, Brennende Liebe, Katzenminze, Steppen-Salbei, Sterndolde und einige Storchschnabelarten. Beim Remontierschnitt schneiden Sie die gesamte Pflanze eine Handbreit über dem Boden ab, sobald der Großteil der Blüten verblüht ist. Anschließend düngen und wässern Sie die Staude gut. (ts)

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