Gedenken am Antikriegstag

KZ-Gedenkstätten erinnern noch heute an die Gräuel des zweiten Weltkrieges. Doch neben den großen Gedenkstätten gibt es auch noch kleinere, oft eher unbekannte, Gedenkstätten. Eine ist zum Beispiel in Neunburg vorm Wald. Der KZ-Gedenkfriedhof erinnert an die Opfer der Todesmärsche. Dieser Ort wurde jetzt gewählt, um nicht nur an die Vergangenheit zu erinnern, sondern auch um für die Gegenwart und Zukunft zu mahnen. Und zwar anlässlich des Antikriegstages – eine Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

Seit 1957 ist alljährlich der 1. September Antikriegstag. 1939 begann mit dem Angriff auf Polen an diesem Tag der zweite Weltkrieg. Daran sollen auch verschiedene Veranstaltungen erinnern.

Eine davon war eben im KZ-Gedenkfriedhof in Neunburg vorm Wald. Landtagsabgeordneter Franz Schindler, der DGB, die Jungsozialen sowie weitere Organisationen hatten dorthin geladen, um dort nicht nur auf die Vergangenheit sondern auch auf die Gegenwart und Zukunft zu blicken. Es ging also darum zu erinnern, aber auch darum zu mahnen: Das Motto des Antikriegstages lautet „Nie wieder Krieg“.  (nh)