Gesundheitstipp: Brandwunden – Was tun und was lieber lassen?

In der Grillsaison ist es schnell mal passiert: Man hat sich am heißen Rost eine Verbrennung geholt. Oberste Regel ist jetzt: Die Hitzequelle entfernen und die Brandwunde kühlen, mindestens 15 Minuten unter laufendem Wasser. Das Wasser sollte dabei nicht zu kalt sein, auch von Kühlakkus oder Eiswürfeln ist abzusehen – durch die Kälte könnte zusätzlich Gewebeschaden entstehen.

Ist die Wunde nicht größer als die eigene Handfläche, so kann die Wunde daheim versorgt werden. Mit Brandgelen und Wundkompressen wird eine Entzündung verhindert und die Heilung beschleunigt.

Bei Kindern oder schwereren Verbrennungen ist es immer empfehlenswert, einen Arzt aufzusuchen. Damit dieser die Wunde ideal behandeln kann, sollten davor keine Hausmittel angewandt werden: Zahnpasta, Mehl oder Puder gehören auf keinen Fall in die Wunde.

(az)